lesbar

26. Mai 2016
von Martha Wilhelm
Keine Kommentare

#lesbar im Mai – Von Snapchat bis Self-Publishing

Die Sonne scheint, es wird wärmer, die ersten Urlaubsmails flattern ins Postfach – der Sommer steht vor der Tür! Wir hoffen, dass Ihr schon die langen hellen Abende mit einem guten Buch genießen konntet. Wenn Ihr noch etwas zu lesen sucht, seid Ihr beim neuen #lesbar wie immer richtig. Wie im vorherigen Monat ging in der Buchbranche die Diskussion um das VG-Wort-Urteil weiter – wir verweisen dazu gern auf den Beitrag von Britta Jürgs auf unserem eigenen Blog, wo in den Kommentaren rege weiterdebattiert wird. Auf der re:publica in Berlin wurde über neue digitale Trends gesprochen, darunter die Social-Media-Plattform Snapchat, zu der wir einige einführende Beiträge herausgesucht haben. Auch lesenswert fanden wir einen Artikel zu aktuellen Entwicklungen im Bereich „Books in Browsers“, einen Rückblick auf die letzten fünf Jahre des Self-Publishing und ein enthusiastisches Plädoyer für den BuchhändlerInnen-Beruf. Last, but not least: eine Inspiration dazu, mal das eigene Bücherregal aufzuräumen. Viel Spaß beim Lesen!

Weiterlesen →

Logo_2016

18. Mai 2016
von Yvonne de Andrés
1 Kommentar

Einladung zur London Book Fair 2016

Jacks Thomas, Direktorin der London Book Fair, lud auf der Frankfurter Buchmesse 2015 die BücherFrauen auf die London Book Fair 2016 ein. Eine kleine Gruppe bestehend aus vier BücherFrauen – Katrin Schroth, Sandra van Lente, Gudrun Hebel und Yvonne de Andrés – griff dieses Angebot, nach London zu reisen, auf. Gudrun Hebel, Literaturagentin, war die Einzige von uns, die regelmäßig an der London Book Fair teilnimmt.

Weiterlesen →

copyright-842851_640

18. Mai 2016
von Sandra Thoms
Keine Kommentare

Wie das Urheberrecht entstanden ist – und was aus der Entstehungsgeschichte mitgenommen werden kann

Über das Urheberrecht wird seit einiger Zeit heftig diskutiert. Wen sollte es schützen, wo versperrt es Möglichkeiten, und vor allem, ist es der aktuellen technischen Entwicklung noch angemessen? Vielleicht hilft bei der Bewertung ein Blick auf die Hintergründe, aus denen das Urheberrecht entstanden ist. Ein Versuch, den dieser Artikel wagen möchte. Vorweg noch eine Entschuldigung an alle HistorikerInnen: Es geht mir hier vor allem um die Entwicklung des Umgangs mit Texten und das Selbstverständnis von UrheberInnen, nicht um die wissenschaftlich detaillierte Geschichtsaufarbeitung. Weiterlesen →

VG-Wort-Briefkopf

13. Mai 2016
von Britta Jürgs
11 Kommentare

Vom Verschwinden der Vielfalt oder Warum das VG Wort-Urteil uns alle betrifft

Ende April hat der Bundesgerichtshof darüber entschieden, dass die VG Wort nicht berechtigt ist, einen pauschalen Betrag ihrer Einnahmen an Verlage auszuschütten. Welche Auswirkungen hat dieses Urteil für unabhängige Verlage und für die Buchbranche im Allgemeinen? Weiterlesen →

IMG_0253

12. Mai 2016
von Nadja Mortensen
1 Kommentar

Besuch der re:publica TEN: Speakerinnen.org, Bibliotheken in der Provinz und Instagram-Profi-Tipps

In diesem Jahr bin ich das erste Mal auf der re:publica, die in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum feiert. Laut Veranstalter hat sich die re:publica von einer Konferenz mit netzpolitischem Fokus  zu einer Gesellschaftskonferenz mit über 8000 TeilnehmerInnen entwickelt. Zum Vergleich: im Jahr 2007  kamen ca. 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, überwiegend Bloggerinnen und Blogger, zur re:publica. 2016  sprachen ca. 770 internationale SpeakerInnen (davon übrigens 46 % weiblich!) und füllten 500 Stunden Programm mit den unterschiedlichsten Themen. Weiterlesen →

Christa Winsloe

10. Mai 2016
von Doris Hermanns
Keine Kommentare

Verboten und verbrannt

Am 10. Mai 1933 fanden die öffentlichen Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten, die gerade erst an die Macht gekommen waren, statt. Diese bildeten zwar den Abschluss der vierwöchigen „Aktion wider den undeutschen Geist“, sie waren aber erst der Anfang unzähliger Publikationsverbote der folgenden Jahre! Weiterlesen →

sichtbar_logo_beschnitten_2-150x140

3. Mai 2016
von Martha Wilhelm
3 Kommentare

#sichtbar: Nadja Mortensen – Regionalsprecherin in Hamburg

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Martha Wilhelm, Regionalsprecherin der Hamburger BücherFrauen. Heute: Nadja Mortensen, ebenfalls Regionalsprecherin in Hamburg und Koordinatorin dieser Blogreihe! Weiterlesen →

lesbar

28. April 2016
von Martha Wilhelm
1 Kommentar

#lesbar im April – Von VG Wort bis Gender Gap

Nach der Leipziger Buchmesse hat sich die Branche im April auf der London Book Fair wieder getroffen und um Übersetzungen und Lizenzen gefeilscht. Passend dazu haben wir für #lesbar einen Beitrag herausgesucht, der beleuchtet, wie wenig deutsche Autorinnen es ins Ausland schaffen – symptomatisch für das generelle Ungleichgewicht zwischen Frauen und Männern im Literaturbetrieb, das uns immer wieder beschäftigt. Für die Buchbranche stand in diesem Monat etwas anderes im Mittelpunkt: das Urteil bezüglich des Verteilungsplans der VG Wort, das für große Unsicherheit aufseiten der Verlage gesorgt hat. Die Auseinandersetzung mit diesem Urteil und seinen Folgen läuft gerade erst an – schickt uns gern Eure Lesetipps zu diesem Thema, auch für die nächste Ausgabe von #lesbar! Für heute legen wir Euch noch Artikel über geschlechtergerechte Sprache, Online-Hass bei feministischen Artikeln und Amazon-Alternativen beim Online-Bücherkauf ans Herz. Frohes Lesen!

Weiterlesen →

Die_Branche

21. April 2016
von Maren Giering-Desler
2 Kommentare

Ja, warum bloß?

Leipziger Buchmesse 2016, Halle 5, Stand G 308, Freitagnachmittag gegen 16.30 Uhr.
Ein älterer Herr, so um die siebzig, liest auf unserem schönen blauen Banner: »Die Branche ist weiblich.« Er tritt näher und fragt, durchaus interessiert, warum die Branche denn weiblich sei? Die naheliegende Antwort Weiterlesen →

Teaser_LiBeraturpreis_Kandidatinnen

15. April 2016
von Anita Djafari und Hanna Kopp
2 Kommentare

Oben wird die Luft dünn – Autorinnen aus dem Globalen Süden sind immer noch unterrepräsentiert

„The higher you go, the fewer women there are“. Treffend zitiert die nigerianische Bestseller-Autorin Chimamanda Ngozi Adichie die erste afrikanische Frau, die den Friedensnobelpreis verliehen bekam: Wangari Maathai aus Kenia. Blickt man auf die internationale Literaturszene, scheint sich diese Aussage auch dort zu bewahrheiten. Die großen Verliererinnen in dem Spiel um internationale Aufmerksamkeit sind vor allem die Autorinnen aus dem sogenannten Globalen Süden. Weiterlesen →