Foto: Antje Althans

18. Juli 2017
von Antje Althans
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Der Parthenon der Bücher oder: Was hat die documenta auf dem BücherFrauen-Blog zu suchen?

Schon Monate vor der Eröffnung der documenta 14 am 9.6.2017 in Kassel war er in der Stadt präsent: der Parthenon der Bücher. Dieses beeindruckende Projekt der argentinischen Künstlerin Marta Minujín wuchs unter den Augen der KasselerInnen, KasselanerInnen und KasselänerInnen und mit ihm die Vorfreude auf die weltberühmte Kunstausstellung, die nur alle fünf Jahre stattfindet. Weiterlesen →

14. Juli 2017
von Doris Hermanns
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Drei Autorinnen – drei Bücher: Heike Herrberg

Diesen Monat werfen wir einen Blick über die Grenze und es gibt u. a. einige Autorinnen aus Österreich zu entdecken. Heike Herrberg, langjährige BücherFrau, Finanzfrau der Regionalgruppe Bielefeld/OWL und Mitglied des Akademie-Teams, stellt einige ihrer Lieblingsautorinnen und -bücher vor.

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13. Juli 2017
von Valeska Henze
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Kommunikation, Status und Macht – ein Interview mit Deborah Ruggieri

Am 9. und 10. September geht die FührungsFrauen-Akademie der BücherFrauen in die nächste Runde. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Status- und Präsenzverhalten in der Kommunikation sowie der Umgang mit Macht und Dominanz. Die Teilnehmerinnen lernen, kommunikative Hierarchien und stereotypisierte Verhaltenszuschreibungen zu erkennen und sie zu unterlaufen. Sie erleben in rhetorischen Übungen und Rollenspielen die Wirkung und Kraft ihrer eigenen Gesprächsführung und ihres persönlichen Auftretens — und entdecken ihre Führungskompetenzen.

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12. Juli 2017
von Inka Bankwitz
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2. LiteraturCamp in Heidelberg vom 24. bis 25. Juni 2017

Es wurde viel geboten in Heidelberg an diesem Wochenende des 24. und 25. Juni 2017 – vor allem in literarischen Angelegenheiten. Bereits am Mittwoch, dem 21. Juni hatten die Literaturtage im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz begonnen. Das Deutsch-Amerikanische Institut hatte eine Schreibwerkstatt für Drehbuchautoren im Programm. Und dann fand das 2. LiteraturCamp Heidelberg statt, von dem ich berichten möchte. Veranstaltungsort war wieder das Dezernat 16, auch bekannt als die Alte Feuerwache, das einen ganz besonderen Charme besitzt. Weiterlesen →

6. Juli 2017
von Veronika Licher
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Buchimpressionen Neuseeland

Dass Neuseeland eine Reise wert ist, hat sich in Deutschland herumgesprochen; dass auch die neuseeländische Verlagsbranche sehr Eigenständiges zu bieten hat, ist spätestens mit dem Gastlandauftritt 2012 auf der Frankfurter Buchmesse sichtbar geworden. Und nicht nur Katherine Mansfield, auch aktuelle Autorinnen – wie Dame Fiona Kidman mit ihrer wunderbaren Biografie der neuseeländischen Flugpionierin Jean Batton (ins Deutsche übersetzt von Barbara Weidle) – sind bei uns angekommen. Ein paar „buchaffine“ Impressionen von meinen letzten Reisen im Land der weißen Wolke … Viel Vergnügen! Weiterlesen →

29. Juni 2017
von Martha Wilhelm
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#lesbar im Juni – Von Bibliotheken und feministischer Wissenschaft

Die Hälfte des Jahres 2017 ist schon rum – danke an alle, die hier auf dem Blog lesen, kommentieren und mitdiskutieren! Ohne Euch würde es uns hier bei Weitem nicht so viel Spaß machen. Spaß machen uns auch Nachrichten wie diese: Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood! Wir freuen uns sehr und gratulieren der Autorin herzlich. Neben all den schönen Porträts der Gewinnerin gab es im Juni auch noch viele andere interessante Beiträge zu lesen: über die Bedeutung von Bibliotheken im ländlichen Raum, die Stärken des Buchhandels und das Konzept von Bibliodiversität, aber auch über feministische Wissenschaftskritik und die Anfänge der Frauenbewegung. Wie immer gilt: Wenn Ihr spannende neue Online-Texte zu Branchen- oder feministischen Themen lest, lasst es uns wissen! Wir freuen uns immer über neue Leseempfehlungen. Jetzt aber erst mal viel Spaß mit den Lesetipps aus dem Juni!

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Hier sieht man Jella Lepman auf einem schwarz-weiß Bild

27. Juni 2017
von Birgit Dankert
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„Mission for the children“: Jella Lepman (1891–1970)

„Mission for the Children“, so überschrieb Jella Lepman ihren Bericht über die 1948 auf Einladung der Rockefeller Foundation unternommene Werbe-Reise durch die USA zur ideellen, fachlichen und finanziellen Unterstützung einer geplanten internationalen Jugendbibliothek. „Mission“ kann in vielen Sprachen sowohl „Auftrag“ als auch „Sendung“, also ebenso Pflicht wie Vision bedeuten – und genau in diesem Doppelsinn verstand sie ihre Lebensaufgabe. Wer Jella Lepman folgt, dem erschließen sich in dieser doppelten Betrachtungsweise Zusammenhänge, die angesichts der politischen Lage besonders aktuell erscheinen.

Am 4. Mai 2017 wurde im Goethe-Institut Madrid die neue im Creotz-Verlag erschienene spanische Übersetzung der Lebenserinnerungen von Jella Lepman „Die Kinderbuchbrücke“ (1964) vorgestellt. Prof. Birgit Dankert übernahm auf Einladung des Goethe-Institutes die Einführung. Der Vortrag wird hier mit kleinen Änderungen wiedergegeben.

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