BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

20. August 2026
von Yvonne de Andrés
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Salon der grafischen Literatur: Entdeckungen | Folge 3

Graphic Novels sind mehr als Comics für Erwachsene: Sie erzählen Geschichten in Bildern, verbinden Text und Zeichnung auf ganz eigene Weise und loten die Grenzen zwischen Dokumentation, Fantasy und Literatur aus. Doch was macht eine Graphic Novel eigentlich aus – und warum steckt gerade in ihrer Eigenständigkeit ihr größtes kreatives Potenzial?

Nach den Gesprächen mit Wiebke Bolduan, Linda Schwalbe und Madita Schwenke in Folge 2 des Salons der grafischen Literatur geht die Entdeckungsreise weiter. Besonders auffällig:

Im Salon versammeln sich in diesem Jahr zahlreiche Novitäten von Autorinnen und Schreibenden ganz unterschiedlichen Alters. Ihre Bücher zeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Formen des grafischen Erzählens geworden sind – von autobiografischen und politischen Graphic Novels über poetische Bildgeschichten bis hin zu feministischen, queeren und gesellschaftskritischen Comics.

Die vorgestellten Titel machen damit die große Bandbreite aktueller grafischer Literatur sichtbar – von persönlichen und politischen Geschichten bis hin zu feministischen, queeren und poetischen Erzählformen, mit Stimmen aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.

Den Auftakt macht Alison Bechdels Graphic Novel „Kaputt“. Sie verbindet autobiografische Elemente, politische Satire und die Rückkehr vertrauter Figuren zu einem ebenso komischen wie nachdenklichen Gesellschaftsbild. Es folgen Bücher, die jeweils auf ganz eigene Weise zeigen, wie vielschichtig und überraschend grafische Literatur heute erzählt.

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14. August 2026
von Yvonne de Andrés
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Salon der grafischen Literatur: Drei Stimmen, drei Perspektiven: Wiebke Bolduan, Linda Schwalbe und Madita Schwenke im Gespräch | Folge 2

Drei sehr unterschiedliche literarische Stimmen, drei Perspektiven auf eine Gegenwart, die sich nicht in einfachen Antworten erschöpft. Wiebke Bolduan, Linda Schwalbe und Madita Schwenke schreiben auf je eigene Weise über Wirklichkeit, Verletzlichkeit, Macht und die Möglichkeiten von Sprache. Ihre Texte und Gedanken verbindet kein gemeinsames Programm – und gerade darin liegt ihr Reiz. Drei Gespräche über Literatur, Haltung und die Frage, was Schreiben heute sichtbar machen kann.

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10. August 2026
von Yvonne de Andrés
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Salon der grafischen Literatur: Was Comics heute erzählen | Folge 1

Ein Tag, 18 Comicverlage und jede Menge Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln. Am 28. Mai wurde die Berliner Bibliothek am Luisenbad zum Treffpunkt für Zeichner*innen, Verlage, Buchhändler*innen, Bibliothekar*innen, Pädagog*innen und Comicfans. Beim jährlichen „Salon der grafischen Literatur” standen aktuelle Comics und Graphic Novels, neue Stimmen und die Entwicklung des Mediums im Mittelpunkt. Mit dabei war unter anderem die US-amerikanische Comiczeichnerin Alison Bechdel. Weiterlesen →

29. Juli 2026
von Barbara Fischer
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Glücklich im Getümmel – der BücherFrauen-Messerundgang auf der LBM26

Die Messehallen sind laut, sie sind bunt, voller Menschen und noch mehr Büchern. Und es ist herrlich so, weil einfach alles dazugehört. Das Sahnehäubchen für viele Teilnehmerinnen des Messerundgangs der BücherFrauen auf der LBM26 war – genau: der Messerundgang. Auch für uns, die zwei Organisatorinnen: Tanja Böhm und Barbara Fischer.

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19. Juli 2026
von Susanne Martin
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Podcast: Frauen programmieren die Zukunft. Ein Tech-Campus in Uganda. Valska Henze und Leoni Rossberg im Gespräch

Nicht umsonst haben die BücherFrauen für dieses Jahr das Jahresthema „Warum wir Feminismus und Gleichberechtigung brauchen“ gewählt, denn Feminismus und Gleichberechtigung sind kein Nischenthema einer Branche – sie betreffen unsere gesamte Gesellschaft. Nach dem Auftakt auf der Leipziger Buchmesse, wo eine Verlegerin, eine Autorin und eine Buchhändlerin über die Buchbranche gesprochen haben, erweitert diese Podcastfolge die Perspektive – sowohl thematisch als auch geografisch.

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25. Mai 2026
von Susanne Martin
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„Ich mache mir Sorgen um meinen Geldbeutel“: queer*politisch Lesen am Welttag des Buches

Angesichts der Fülle an queerpolitischen Literaturtipps, die Bianca-Maria Braunshofer (o*books Wien), Julia Bischoff und Norma Schneider am Welttag des Buches, den 23. April 2026, präsentiert haben, ist die Sorge um den Geldbeutel berechtigt. Der Online-Diskussionsabend im Rahmen der Feministischen Buchwoche fand regen Anklang. Die drei Expert:innen empfahlen aktuelle Romane und Sachbücher, Kinderbücher und Klassiker: vergnüglich, erhellend, etwas Fantasy und auch etwas fancy.

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16. April 2026
von Sandra Bennua
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Podcast: Buchempfehlungen zur Feministischen Buchwoche 2026

Zum vierten Mal organisieren die BücherFrauen die „Feministische Buchwoche“, dieses Mal vom 18.4.–26.4.2026. In diesem Zeitraum finden in ganz Deutschland und online Veranstaltungen statt.

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11. April 2026
von Valeska Henze
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KI als Feministische Praxis – Gedanken zu Eva Genglers Buch „Feministische KI“

 

Habe nun ach so viel studiert … und sehe, dass wir nichts wissen können. So in etwa beklagt Goethes Faust sein fehlendes Wissen über die Dinge, die die Welt zusammenhalten. So oder so ähnlich mag sich heute manch eine*r auch angesichts der gefühlt rasanten Übernahme „dieser Dinge“ durch Künstliche Intelligenz fühlen. Ob Faust sich heute anstatt Mephisto der Künstlichen Intelligenz verschreiben würde? Dumm nur, dass auch die KI nichts weiß.

Dabei spielt sie in unser aller Alltag schon längst eine viel größere Rolle, als vielen klar ist. Zwar versteht die KI keine Zusammenhänge oder hat gar ein Bewusstsein. Doch sitzt sie längst mit am Tisch, wenn zum Beispiel darüber entschieden wird, wer einen Kredit bekommt oder wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Eva Gengler zeigt in ihrem Buch „Feministische KI“ nicht nur, warum es ein Problem ist, wenn Systeme genau die Ungerechtigkeiten verstärken, die sie angeblich neutral verarbeiten. Ihr Buch formuliert auch eine klare Aufforderung: Wer KI nicht feministisch gestaltet und nutzt, überlässt das Feld denen, die es längst tun. Sie will mit ihrem Buch nichts geringeres, als „eine feministische Revolution anstoßen, um mit feministischer KI die Welt für alle gerechter zu machen“.

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10. März 2026
von Sandra Bennua
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Podcast: Ein Roman gegen das Vergessen – Dulce Chacóns Frauen der spanischen Nachkriegszeit

Zum 3. Mal wurde im November 2025 bei unserer Jahrestagung in Erfurt die Christine feierlich verliehen. Ausgezeichnet wurde der Roman „Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte“ der spanischen Autorin Dulce Chacón. Damit erhielt zum ersten Mal eine Übersetzung diesen einzigen deutschen Literaturpreis, der ausschließlich Autorinnen gewidmet ist.

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17. Februar 2026
von Yvonne de Andrés
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Podcast: Empowerment durch Publizieren. Ein Gespräch über Literatur, Teilhabe und Mut mit der Referentin des Thüringer Flüchtlingsrats Nour Al Zoubi

In dieser Podcastfolge sprechen Henriette Dyckerhoff und Nour Al Zoubi über Literatur als Brücke zwischen Lebenswelten, über Sichtbarkeit und Selbstermächtigung – und darüber, wie wichtig Netzwerke wie die BücherFrauen für solidarische Unterstützung und neue Impulse sind. Nour Al Zoubi ist 2015 aus Syrien geflüchtet und lebt in Gera. 2018 gründete sie die Zeitung NiG Neu in Gera. Die Zeitung wird von Menschen gestaltet, die Flucht- oder Migrationserfahrungen haben und sich in einer neuen Umgebung und einer neuen Sprache zurechtfinden müssen. Sie schreiben über ihr Leben, ihre Sorgen und Hoffnungen – und machen ihre Perspektiven sichtbar.

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