Graphic Novels sind mehr als Comics für Erwachsene: Sie erzählen Geschichten in Bildern, verbinden Text und Zeichnung auf ganz eigene Weise und loten die Grenzen zwischen Dokumentation, Fantasy und Literatur aus. Doch was macht eine Graphic Novel eigentlich aus – und warum steckt gerade in ihrer Eigenständigkeit ihr größtes kreatives Potenzial?
Nach den Gesprächen mit Wiebke Bolduan, Linda Schwalbe und Madita Schwenke in Folge 2 des Salons der grafischen Literatur geht die Entdeckungsreise weiter. Besonders auffällig:
Im Salon versammeln sich in diesem Jahr zahlreiche Novitäten von Autorinnen und Schreibenden ganz unterschiedlichen Alters. Ihre Bücher zeigen, wie vielfältig die Perspektiven und Formen des grafischen Erzählens geworden sind – von autobiografischen und politischen Graphic Novels über poetische Bildgeschichten bis hin zu feministischen, queeren und gesellschaftskritischen Comics.
Die vorgestellten Titel machen damit die große Bandbreite aktueller grafischer Literatur sichtbar – von persönlichen und politischen Geschichten bis hin zu feministischen, queeren und poetischen Erzählformen, mit Stimmen aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.
Den Auftakt macht Alison Bechdels Graphic Novel „Kaputt“. Sie verbindet autobiografische Elemente, politische Satire und die Rückkehr vertrauter Figuren zu einem ebenso komischen wie nachdenklichen Gesellschaftsbild. Es folgen Bücher, die jeweils auf ganz eigene Weise zeigen, wie vielschichtig und überraschend grafische Literatur heute erzählt.






un ach so viel studiert … und sehe, dass wir nichts wissen können. So in etwa beklagt Goethes Faust sein fehlendes Wissen über die Dinge, die die Welt zusammenhalten. So oder so ähnlich mag sich heute manch eine*r auch angesichts der gefühlt rasanten Übernahme „dieser Dinge“ durch Künstliche Intelligenz fühlen. Ob Faust sich heute anstatt Mephisto der Künstlichen Intelligenz verschreiben würde? Dumm nur, dass auch die KI nichts weiß.