Die andere Wahrheit der Kinderliteratur: Was Datenbanken verraten und verschweigen

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Datenbanken der Kinder- und Jugendliteratur mit klarem Auftrag zeigen den Weg zu ignorierten Wahrheiten. In Zeiten der von Ökonomie und Leseförderung interessengelenkten Wahrnehmung bieten gut geführte Datenbanken alternative Einsichten in die Realität der Kinder- und Jugendliteratur. Prof. em. Birgit Dankert führt anlässlich der Übergabe ihres Michael-Ende-Forschungsarchivs in die Welt der Datenbanken ein.

Astrid Lindgren – die Medienautorin

Im Jahr 2017 erschienen bisher 30 neu aufgelegte, aufbereitete und in Medien adaptierte Texte von Astrid Lindgren (1907–2002). Sie gehören als nicht unbeträchtlicher Marktanteil zu den vom Buchhandel gezählten circa 900 Neuerscheinungen der Kinder- und Jugendliteratur des Jahres. Das erfährt man nicht in Verlags- und Buchhandelskatalogen, wohl aber durch die Eingabe „2017“ ins Suchfeld der Datenbank zur Primär- und Sekundärliteratur Astrid Lindgrens. Dass die Autorin von Beginn an ihre Texte in andere Medien übertrug, über Jahrzehnte eher als Medienautorin denn als Buchautorin arbeitete, dass die deutsche Lindgren-Rezeption schon Mitte der sechziger Jahre mit Audio- und später Video-Medien vonstatten ging, hat man im Gefühl. Es lässt sich auch als These nachlesen. Beweisen aber kann es nur der strukturierte, chronologisch geordnete Datenpool. Es sind Töne und Bilder, die seit zwei Generationen den Kinderkosmos Astrid Lindgren in Deutschland bestimmen.

Die neue Datenbank zu Michael Endes Primär- und Sekundärliteratur

Der Ostern 2018 erscheinende Spielfilm nach Michael Endes Kinderroman „Jim Knopf“ (1960/1962) lebt immer noch von der Bilderwelt des ersten Illustrators Franz Josef Tripp (1915–1978) und den Fernsehserien der Augsburger Puppenkiste (1961, 1976). Vierundvierzig weitere deutsche Michael-Ende-Illustratoren sind auf dem Markt oder in Bibliotheken greifbar, werden aber nicht wahrgenommen. Auch hier geben die gängigen Recherchemittel keine verlässliche Auskunft und in Folge die auf sie zurückgreifenden Untersuchungen und Analysen ebenfalls nicht. Das Werk Michael Endes ist archivarisch gut dokumentiert, soweit es sich um Manuskripte, Artefakte und Briefwechsel mit dem Verlag handelt.

Aber sowohl für die Primärmedien als auch für die Sekundärliteratur existierte lange Zeit keine brauchbare Strukturierung und keine digitale Präsenz, die über Verlagsreklame und eine von den Erben verantwortete „offizielle“ Website hinausgehen. Sozusagen als Skelett für den Buchcorpus entstand in Vorbereitung meiner Michael-Ende-Biografie mit Citavi, einem an vielen Hochschulen und ihren Bibliotheken eingeführten lizenzierten Programm zur Dokumentenverwaltung und Wissensorganisation, die inzwischen 2.000 Datensätze umfassende Datenbank zu den Primärmedien und der Sekundärliteratur.

Pünktlich zum 88. Geburtstag des Autors am 12. November 2017 hat Die Internationale Jugendbibliothek München für ihr Michael Ende Museum gerade unter Mithilfe von Tobias Fendt (Bayerische Staatsbibliothek) diese Daten über ihr eigenes Portal in das freie Programm Zotero transponiert. Dahinter steht der von IJB und Birgit Dankert gemeinsam gefasste Entschluss, diesen Wissenspool zu einem deutschen weltbekannten Autor in einer Open-Access-Version zur Verfügung zu stellen. Dieser Schritt ist ein Experiment, das gegenwärtig auf vielen Gebieten zur digitalen Zukunft gewagt wird. Es wird sich zeigen, ob eine freie Open-Access-Version aller verfügbaren Daten zu Michael Endes Werk zu einem wahrhaftigeren Michael-Ende-Bild jenseits der Legenden, merkantiler Absichten und schwer zugänglicher Teil-Einblicke führt.

Illustration: Eine Eule mit den Gesichtszügen Michael Endes steht auf zwei Büchern.

Illustration: Binette Schröder/IJB.

Die Bedeutung der Non-Book-Medien von Lindgren und Ende

Obwohl die Speicherung aller Non-Book-Medien für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche höchst unzuverlässig und mangelhaft ist, zeigen allein die vorhandenen Daten in den Autoren-Datenbanken zu Astrid Lindgren und Michael Ende ganz deutlich: Kinder- und Jugendliteratur ist seit Jahrzehnten eine Schlüssel- oder „Mutter“-Kultur, die in Zweit- und Dritt-Verwertungsprodukten einen höheren Bekanntheitsgrad und kulturellen Einfluss, höhere Ausleihzahlen in den öffentlichen Bibliotheken und sicher auch höhere Gewinnmargen erzielen. Vielleicht ist es ja kein Zufall, dass dieser Sachverhalt unter mangelnder Transparenz von Produktion und Verbreitung leidet.

Überblick zu Datenbanken der Kinder- und Jugendliteratur

Standardisierte, quantifizierbare und daher vergleichbare und kombinierbare Daten über primäre Werke der Kinder- und Jugendliteratur und ihrer Autorinnen bieten im nicht kommerziellen Bereich vor allem die Deutsche Nationalbibliothek und für den internationalen Bereich der Karlsruher virtuelle Katalog (KVK), der allerdings – im Gegensatz zum weniger verlässlichen digitalen Worldcat – kein Interface bietet. Für eine fundierte historische Übersicht deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur sorgt die – zu DDR-Zeiten angelegte – im Online-Katalog zugängliche Kinderbuchabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin. Ihr wünscht man eine leicht zugängliche Datenbank der gesamten Bestände auf höchstem technischen Niveau analog zu ihrer fachlichen Qualität.

VLB – Verzeichnis lieferbarer Bücher, Referenzdatenbak seit 45 Jahren

Das vom Buchhandel mit imponierender Vielfalt und Differenzierung erstellte „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ (VLB) entwickelte sich in den 45 Jahren seines Bestehens zu einer Referenzdatenbank aller an den festen Ladenpreis gebundenen, vom Buchhandel lieferbaren Titel. Das sind aktuell etwa 2,5 Millionen Datensätze. Als gewichtiger Marktanteil spielt die Kinder- und Jugendliteratur eine große Rolle. Man wünschte jeder Berufsgruppe, die sich mit Literatur und Medien beschäftigt, ein so vielseitiges, funktionales Informationsnetz über bibliografische Daten, Inhalte, Genres und Zielgruppen. Das VLB dient dem Buchhandel zur Verkaufsförderung. Dieses klar definierte Ziel bietet Schnittstellen zu Datenbanken neutralen Wissens, kann und will sie aber nicht ersetzen. Aus Mangel an Alternativen vergleichbarer Qualität unterrichtet sie im Monopol über Jahresproduktionen der Kinder- und Jugendliteratur. Deren überbordende Fülle lässt sich aber nicht nur als Zeugnis kreativer Vielfalt erschließen. Langjährig transportierte Legenden werden mit Zahlen zu Produktion und Umsatz aus zwei oder drei Jahrgängen der Kinder- und Jugendliteratur als Zweckaussagen erkenntlich.

Ein Beispiel ist die Legende, dass Kinderbuchverlage die trivialen umsatzstarken „Milchkühe“ leider herstellen müssen, um die weniger gekauften „guten Jugendbücher“ zu finanzieren. Das mag auf einige wenige Programme zutreffen. Krude gesagt gilt aber auch: Man hält sich eine ästhetische Elite von Autoren, experimentellen Kleinverlagen und Edelfedern, um mit deren Nimbus in ausufernden Materialschlachten große Geschäfte mit minderwertiger Ware abwickeln zu können. Vor dieser Erkenntnis schützt auch die Erklärung nicht, dass ein demokratisierter Literaturbegriff und -betrieb jedes Kinder- und Jugendbuch für erwähnenswert hält.

Zwei nachhaltig arbeitende und wirkende Datenbanken geben einen qualitätsorientierten Überblick über die Kinder- und Jugendliteratur und ihre Vermittlung. Es ist kein Zufall, dass beide von Institutionen getragen sind, deren erklärte Ziele – die Behandlung von Kinder- und Jugendliteratur im schulischen Bereich bei der GEW und die Förderung wertvoller Bücher für junge Leser im Arbeitskreis für Jugendliteratur – sozusagen EDV-kompatibel das Datenmaterial für Informationspools schufen.

rot-weißes Logo mit Buch und Schriftzug

Bild: Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW.

Rezensionsdatenbak AJuM

Die auf 150 Jahre zurückblickende Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) entwickelte mit ihrer Rezensionsdatenbank ein umfassendes Orientierungsinstrument, das ihr neue Bedeutung und Kommunikationsmöglichkeiten bescherte. Die frei zugängliche AJuM-Datenbank enthält bibliografische Daten und wertende Rezensionen aus allen Sparten der Kinder- und Jugendliteratur. 11.200 aktuelle Titel, 20.000 Titel der letzten drei Jahre und zusätzlich 60.251 digital abfragbare Titel im Archiv bilden einen national wie international unitären Fundus. Etwa 500 Rezensenten arbeiten der Datenbank zu, die auch schulisch orientierte Zugänge bietet. Etwas Ähnliches hielte der Besprechungsdienst für den Bestandsaufbau öffentlicher Bibliotheken bereit. Aber hier hat man sich entschieden, den Informationspool der ekz ausschließlich für die aktuelle professionale Bibliotheksarbeit aufzubereiten und anzubieten.

Datenbank zum Deutschen Jugendliteraturpreis

Es kostete lange Überzeugungsarbeit, um Notwendigkeit und Wert der Datenbank zum Deutschen Jugendliteraturpreis im Bewusstsein der Mitglieder des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.V. zu halten und ihre kontinuierliche Optimierung zu erreichen. Inzwischen ist aus dem Archiv des seit 1956 in verschiedenen Sparten vergebenen Literaturpreises ein Corpus mit Datensätzen und vielseitigen Zugängen zu über 3.000 Titeln von nominierten oder prämierten Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern der Belletristik und Sachliteratur entstanden.

Die Datenbank ist weit mehr als ein Dokument zur Geschichte der Kinderliteratur und den wechselnden Qualitätsmaximen. Die unter anderem nach Erscheinungsjahren, Verlagen, Autoren, Illustratoren, Inhalten und Zielgruppen strukturierten Daten der einzelnen Bücher gewährleisten einen Blick in 60 Jahre propagierte und gelebte Kindheit der Bundesrepublik Deutschland. Auch hier erlaubt die Sichtung der Daten Einblicke und Versicherung von ansonsten nur vermuteten Phänomenen.

Nur hier war eindeutig nachweisbar, wie viele Lizenztitel aus dem Ausland den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielten, als deutsche Autorinnen den Stifter des Preises – das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – wegen der Dominanz nicht-deutscher Preisträger angriff. Wer das oberste Qualitätssegment in Deutschland veröffentlichter Kinder- und Jugendbücher analysieren will und Fragen stellt wie „Welche Verlage erhalten die meisten Prämierungen?“, „Welcher Genderbegriff wird hier bedient?“ findet hier Informationen, die nirgends sonst zu erlangen sind.

Fachliteratur nur noch von Datenbanken strukturierbar

Die seit etwa 1978 gesellschaftlich sanktionierte, ständig gestiegene und ab 2005 explodierte Fülle der Fachliteratur und Vermittlungskultur zur Kinder- und Jugendliteratur kann seriös und jenseits von Zufallstreffern oder Info-Klüngel nur noch durch Datenbanken strukturiert und zielführend benutzt werden. Wo hier der Königsweg liegt, wissen auch Fachleute, wie sie in den mächtigen IT-Abteilungen der global agierenden Bibliothekssysteme arbeiten, nicht und verweisen auf den fließenden Charakter jeder Datenbank. Was noch vor einigen Jahren sinnvoll erschien: ein bestimmtes Schlagwort („Doppeltadressiertheit“), Genrebezeichnungen („Umweltgeschichte“), Versionen „neuer“ Medien (inzwischen werden Texte in Print, e-Book und als Online-Ressource verzeichnet) hilft heute und morgen nicht mehr weiter. Datenbank-Experten müssen die Ablaufzeit großer Teile ihrer Arbeit kennen und akzeptieren.

Jahrbücher der Kinder- und Jugendliteraturforschung

Schriftzug: Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

Logo GKJF

Das Institut für Jugendbuchforschung der Universität Frankfurt und die Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung begannen 1994 zusammen mit Partnern in Bibliotheken, in Österreich und der Schweiz ein ehrgeiziges Projekt. Damals konnte man sich noch der Illusion hingeben, die vollständige deutschsprachige Fachliteratur eines Jahres in gedruckten Jahrbüchern der „Kinder- und Jugendliteraturforschung“ zu veröffentlichen. Das gelang in wechselnder Team-Arbeit bis zum Jahr 2014. Die Ordnungsprinzipien waren die einer Fachbibliografie oder einer Bibliothekssystematik, also gemäß den Möglichkeiten des gedruckten Buches. Gleichzeitig aber wurden die Daten digitalisiert, sodass sie ab 2007 zur Datenbank entwickelt und schließlich mit den inzwischen aufgelegten Datenbanken der Bestände der Frankfurter Institutsbibliothek vereinigt werden konnten. Diese Geschichte braucht Nutzerinnen der vollständigsten Fachliteratur-Datenbank mit circa 20.000 Einträgen seit 1994 nicht zu kümmern, wenn sie nach Autopsie und mit dem Bestand des Instituts für Jugendbuchforschung im Rücken Hilfe suchen.

Buchcover vom letzten Band der Kinder- und Jugendliteraturforschung 2014/15

Letzter gedruckter Band

Fachliteratur-Datenbank des Wiener Instituts für Jugendliteratur

Seit Kurzem ist die Fachliteratur-Datenbank des Wiener Instituts für Jugendliteratur neu bearbeitet zugänglich. Sie umfasst mehr als 10.000 Datensätze zu Fachbüchern, Fachzeitschriften, Aufsätzen, Interviews und Rezensionen. Hinter ihr steht die souveräne Fachfrau Barbara Burkhardt mit dem für jeden zugänglichen Bestand des Instituts. Die aus praktischer Erfahrung einfach gehaltenen Suchwege erleichtert ein überschaubares Schlagwort-Register. Von besonderer Qualität ist die penible Auswertung der besten deutschsprachigen Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur „1000 und ein Buch“, wie sie sonst nirgends zu finden ist. Hier wartet der Österreich-Schwerpunkt des Hauses mit ansonsten verhüllten Erkenntnissen auf. Es wird quantifizierbar, wie groß der Einfluss der originär österreichischen Autoren auf die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur ist.

Logo des Wiener Instituts für Jugendliteratur

Logo des Wiener Instituts für Jugendliteratur

Angst vor der Korrumpierbarkeit der geistigen Freiheit

Informationseinheiten, die Faktoren wie Bezeichnungen, Zahlen und Begriffe kombinieren, können aussagekräftiger sein als eindimensionale Statistiken. Allerdings sind diese Kombinationen ebenso lenkbar wie Statistik-Ergebnisse. Algorithmen arbeiten mit solchen Kombinationen. Handel und Marketing (z. B. Amazon) hat sie (etwa in Kombination von Autoren, Themen, Preisgestaltung, Personen, Genres, Umsatzzahlen) zielsicher zu „Erfolgsstandards“ gemacht, nach denen Bücher geschrieben, beworben und präsentiert werden. Die Angst vor der Korrumpierbarkeit der geistigen Freiheit und künstlerischen Kreativität lässt den Literaturbetrieb der Kinder- und Jugendliteratur und weite Kreise der Literaturvermittler vor dieser technischen Methode (denn nichts anderes sind Algorithmen im Literaturbereich) zurückschrecken. Algorithmen zur Kinder- und Jugendliteratur jenseits der Buchwirtschaft werden – zum Teil in großen Bibliotheken – zögernd entwickelt. Hier will sich die Welt der Kinder- und Jugendliteratur „die Hände nicht schmutzig machen“, so wie es zunächst auch bei Comics, Krimis, Filmen, Computerspielen, Apps – und Datenbanken der Fall war. Die Entwicklung von Algorithmen – und das heißt vornehmlich die Quantifizierbarkeit von Qualität und Zweck der Kinder- und Jugendliteratur – braucht aber das Wissen und die praktische Erfahrung der bisher noch abwinkenden Experten aus Phantásien, die sich ihrer Verantwortung nicht stellen.

Vor der Technik ist jeder Content gleich

Die Technik von Programmierung und Datenverarbeitung unterscheidet nicht zwischen Content-Typen. Sie neutralisiert vielmehr, was in den letzten Jahrzehnten verbissen als Beute und Ranking separiert wurde. Das gibt Datenbanken der Kinder- und Jugendliteratur gleiche Chancen wie Qualitätsauflagen. Ein Bedenken bleibt bei den vorhandenen und gewünschten Datenbanken zur Kinder- und Jugendliteratur bestehen. Sie sind ein weiterer Baustein zur höchst problematischen „Eigenständigkeit“, „Autarkie“, „Selbstständigkeit“ des Kinder- und Jugendbuchbereiches. In Datenbanken und Informationssystemen größerer Zusammenhänge könnte sich die Kinder- und Jugendliteratur jenseits ihres komfortablen Ghettos in Polit-, Kultur- und Literaturdiskursen der Auseinandersetzung und dem Vergleich stellen. Ein Kinderbuch über die Flüchtlingsproblematik gehört in die Datenbank der GEW, aber mindestens ebenso dringlich in eine Datenbank der politischen Bildung, der Sozialarbeit und der juristischen Ratgeber.

Als man den Kybernetiker Heinz von Foerster (1911–2002) nach Entscheidungshilfen für computergesteuerte Datenpools fragte, antwortete er sinngemäß „Erstreben sie immer die Variante der größtmöglichen Zugänglichkeit“ – ein guter Tipp für Datenbanken der Kinder- und Jugendliteratur!

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Die Autorin des Beitrags: Birgit Dankert

Autorin: Birgit Dankert

Birgit Dankert (geb. 1944) lehrte von 1981-2007 als Professorin der Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HAW Hamburg, nahm zahlreiche Bibliotheks- und kulturpolitische Ämter wahr. Sie rezensiert seit 1985 Kinder- und Jugendbücher in der Wochenzeitschrift „DIE ZEIT“ und verfasste Biographien über Astrid Lindgren und Michael Ende. Mit der Internationalen Jugendbibliothek ist sie seit 1968 verbunden, als sie dort ein studentisches Praktikum absolvierte.

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