Drei Autorinnen – drei Bücher: Sarah S. Michelis

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Die Leipziger Messe ist wieder vorbei und damit auch die größere mediale Aufmerksamkeit für Bücher. Hier auf dem Blog stellen wir euch aber weiterhin monatlich Autorinnen und Bücher von Frauen vor. Heute die Auswahl von Sarah S. Michelis, der derzeitigen Finanzfrau der Städtegruppe Berlin.

© Saturia Linke

Sarah S. Michelis hat Wirtschafts- und Rechtswissenschaften in Berlin studiert und während ihrer Studienzeit im Wissenschaftszentrum Berlin wissenschaftliche Publikationen betreut. Nach Stationen in Berliner Urheberrechts- und Steuerkanzleien ist sie seit 1996 als Rechtsanwältin und Steuerberaterin mit Schwerpunkt Kreativwirtschaft selbständig tätig. Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin und Autorin (Krimi, Sachbuch) befindet sie sich in der Gründungsphase eines Sach- und Fachbuchverlages mit Schwerpunkt Wirtschaft und Gesellschaft. Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für Informationsaustausch mit den Mörderischen Schwestern e.V.

 

Drei Autorinnen

 Dominique Manotti (geb. 1942)

Ich wurde aufmerksam auf die Krimis von Dominique Manotti, während der Affäire um den ehemaligen IWF Chef Dominique Strauss-Kahn, der u.a.  wegen Vergewaltigung eines New Yorker Zimmermädchens angeklagt wurde.

Gerade war in Deutschland ihr Roman Roter Glamour erschienen, und in den Buchbesprechungen wurde behauptet, dass dieser Roman genau die Hintergründe zur Affäre Strauss-Kahn liefere. Und tatsächlich wirft Roter Glamour einen bösen Blick auf das Verhältnis von Politik, Sex und Medien in Frankreich – allerdings im Spiegel historischer Ereignisse, schließlich ist Manotti von Beruf Historikerin.

Dominqie Manotti ist der Künstlerinnenname von Marie-Noëlle Thibault. Politisch aktiv war sie immer, erst in der Kommunistischen Partei, dann einige Jahre als Generalsekretärin der sozialistischen Gewerkschaft CFDT. Ihre Enttäuschung über die Mitterand-Politik in den 1980er-Jahren veranlasste sie, ihr politisches Engagement für die Arbeit als Schriftstellerin einzutauschen. Da war sie bereits über 50 Jahre alt.

Manotti hat einen eher journalistischen Stil. Sie schreibt lakonisch und illusionslos, setzt auf kurze, knappe Sätze, mit Beschreibungen hält sie sich nicht länger auf als nötig, vermittelt nur die absolut notwendigen Informationen. Das bewirkt eine gewisse Sprödigkeit, die aber aufgewogen wird durch eine sehr dichte Handlung mit einer Fülle von Handlungssträngen und ProtagonistInnen, die eng und temporeich miteinander verbunden werden.  Wer die Romane von James Ellroy kennt, weiß genau wie das klingt, sie bezeichnet ihn auch als ihr literarisches Vorbild.

Weil sich in ihren Romanen profundes ökonomisches Wissen und das Gespür für spannende Plots verbinden, gilt sie in meinen Augen als zurzeit eine der besten und aufregendsten Krimiautorinnen.

 

Brigitte Aubert (geb. 1956)

Erinnert wurde ich wieder an Brigitte Aubert, als Ende letzten Jahres eine kuriose Geschichte von den Medien aufgegriffen wurde. Auf einer russischen Antarktis-Station stach einer der Forscher völlig unerwartet einen seiner Kollegen mit einem Küchenmesser nieder. Als Grund für die Attacke machte der Spiegel einen schon länger währenden Streit unter den Kollegen aus. Beide sollen gerne Krimis gelesen haben, und das Opfer der Attacke habe sich einen Spaß daraus gemacht, dem Kollegen immer schon vor Ende des Buches den Mörder oder die Mörderin zu verraten. In dem Moment, als die Tat passierte, habe der so lange gequälte Kollege gerade das Buch Die vier Söhne des Doktor March gelesen.

Die vier Söhne des Doktor March ist der Titel eines überaus spannenden und raffiniert in Tagebuchform geschriebenen Krimis von Brigitte Aubert. Ich muss gestehen, dass ich die Motive des Täters bis zu einem gewissen Grad durchaus nachvollziehen konnte.

Brigitte Aubert gehört zu den profiliertesten Kriminalautorinnen in Frankreich. Neben Thrillern schreibt sie Drehbücher und war Fernsehproduzentin der erfolgreichen Série noire. 1996 erhielt sie den französischen Krimipreis. Sie wohnt in Cannes, wo sie das älteste Kino der Stadt betreibt, das sie von ihren Eltern übernommen hat.

Die Krimis von Brigitte Aubert sind reine Thriller. Sie sind weder politisch noch gesellschaftskritisch, wie die von Dominique Manotti, man findet jedoch alles darin, was sie nach eigener Aussage prägte: Agatha Christie, Georges Simenon, amerikanische hard-boiled-Stories und Horrorfilme, die sie schon als Kind in der Dunkelheit des Kinos ihrer Eltern faszinierten.

Cannes ist in gleich in mehreren ihrer mörderischen Romane der Handlungsort. Die vier Söhne des Doktor March verbergen ein grausiges Geheimnis, und man muss schon intelligent und sensibel sein wie Elise Andrioli, die blinde und an den Rollstuhl gefesselte Protagonistin aus Im Dunkel der Wälder und Tod im Schnee, um das Verderben, in das sie hineingerät, halbwegs heil zu überstehen.

Aubert beherrscht die Kunst, mit kurzen Sätzen die LeserInnen in die Geschichte hineinzuziehen und dann nicht mehr loszulassen. Man ertappt sich dabei, wie man sich sogar in die Monster hineindenken kann – fürwahr ein ganz besonderer Schauder.

In einem Interview mit der Welt sagt sie auf die Frage, was sie zum Schreiben ihrer Romane motiviert: „Das Böse existiert nun mal, ungeachtet aller Anstrengungen, es zu domestizieren. Es existiert bei Reichen und Armen, hinter den Fassaden von Bürgerhäusern und in Künstlerkommunen oder Arbeiterwohnungen. Niemand ist heute gezwungen, wegen eines Stücks Brot einen anderen umzubringen. Und dennoch wird gemordet, wobei ich jetzt nicht einmal von den so genannten „Auftragsarbeiten“ spreche. Es gibt einfach diese Lust am Bösen, und ich beschreibe sie – voilà!“. Voilà – so können überaus spannende Kriminalromane entstehen.

Fred Vargas (geb. 1957)

Fred Vargas (eigentlich Frédérique Audoin-Rouzeau) wurde am 7. Juni 1957 in Paris geboren. Ihr Pseudonym ist eine Hommage an die von Ava Gardner verkörperte Filmfigur Maria Vargas. Ihre Bücher sind in Dutzende Sprachen übersetzt, fürs Kino und Fernsehen verfilmt.

Bis sie sich beurlauben ließ, war die Schriftstellerin hauptberuflich als Wissenschaftlerin am renommierten Centre National de Recherche Scientifique (CNRS) tätig. Ihr Forschungsgebiet war das Alltagsleben im Mittelalter mit einer Spezial-Qualifikation für die Interpretation von Tierknochenfunden. Sie hat ein preisgekröntes Standardwerk über die Pest verfasst und einige Jahre analysierte sie im Institut Pasteur Krankheiten, die von Tieren übertragen wurden, insbesondere von Ratten. Das lässt darauf schließen, dass sie sich von ihrem Berufsleben zu ihren Themen inspirieren lässt, denn die Pest, der Werwolf, Mixturen zur Erlangung des ewigen Lebens sind auch alles Themen ihrer Romane.

1991 kam ihr erster Adamsberg-Krimi Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord auf den Markt, und von da an erschien ein Bestseller nach dem anderen.

Kommissar Adamsberg – er ist Dreh- und Angelpunkt ihrer meisten Bücher. Adamsberg ist alles andere als ein Logiker. Er ist verträumt, eigenbrötlerisch, irrational, vertraut dem Instinkt, nicht dem Verstand. Für Fakten sind seine Leute zuständig. Doch wenn deren Ratio nicht mehr weiterweiß, beginnt Adamsberg zu assoziieren.

In einem Interview, antwortet Fred Vargas auf die Frage, ob sie ihren Kommissar Adamsberg verstehen würde, dass, wenn er die Absicht äußerte, sich mit ihr treffen zu wollen, sie eher beunruhigt wäre. Für mich ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke.

Denn obwohl es manchmal gar nicht danach aussieht, ist man doch froh, dass es Adamsberg am Ende stets gelingt, eine rationale Lösung für die abgründigen Geschehnisse zu finden.

Es sind die kollektiven Ängste im Unterbewusstsein ihrer LeserInnen, die Fred Vargas ansprechen will. Ihr Ziel sei die Katharsis, sagt sie, um den LeserInnen zu helfen, ihre Ängste zu überwinden: „Der Kriminalroman inszeniert die Angst durch die Gefahren, die Atmosphäre etc. und führt eine Lösung herbei. Im Moment der Lösung, das ist die alte Katharsis der Griechen, kommt man mit dem Leben besser zurecht.“

 

Drei Bücher

Annie Ernaux: Die Jahre

„Etwas von der Zeit retten, in der man nie wieder sein wird“, steht auf dem Cover des französischen Bestsellers von 2008, der in Deutschland erst 2017 erschienen ist.

Annie Ernaux hat eine Autobiografie der ganz besonderen Art geschrieben. Mit Die Jahre versucht sie, die Zeit von ihrem Geburtsjahr 1940 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts einzufangen und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Eigentlich ist Die Jahre keine klassische Autobiographie, da nicht allein Annie Ernaux im Mittelpunkt steht, sondern sie sieht sich immer als ein Teil der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung dieser Zeit.

Durch die Jahre werden wir von ihr geleitet mit Fotos, Werbeslogans, Bruchstücken aus Büchern und Filmen, Redewendungen und die damit verbundenen persönlichen Gedanken.

Die Passagen persönlicher Gedanken und Erfahrungen wechseln regelmäßig ab mit Aufzählungen und Beschreibungen des typischen französischen Lebens zwischen 1945 und 2007. Dabei verbindet sie sehr gekonnt Persönliches mit gesellschaftlichen Ereignissen, so dass eigene Assoziationen einsetzen können.

Auf den ersten Seiten mit Werbe-Slogans, Lied-Zitaten und Schlüsselbegriffen der Nachkriegszeit glaubt man noch, diese sogenannte „unpersönliche Autobiografie“ sei ausschließlich ein Buch für eingefleischte Frankophile. Dann aber häufen sich für deutsche Leser und Leserinnen die Vergleichsebenen: Vom Einfluss der amerikanischen Popkultur über die 68er Aufstände bis hin zur heutigen Wohlstandsgesellschaft und man staunt, wie ähnlich sich eine Jugend in Frankreich und Deutschland doch waren.

Die Lebensgeschichte Ernaux‘, also die Geschichte, in der sie niemals von sich als „Ich“ spricht, sondern stets in der dritten Person, ist eine Geschichte des sozialen Aufstiegs, von Emanzipation und Selbstbestimmung.

Das Buch beginnt mit Ereignissen aus ihrer Kindheit, mit Krieg, Befreiung, Trümmern, Familientreffen. Sie wurde 1940 in der Normandie geboren und verbrachte ihre Jugend in Yvetot. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, der Vater war erst Fabrikarbeiter und dann Laden- und Cafébesitzer. Aus dem Kind wird eine Jugendliche, aus der Jugendlichen eine Studentin. Annie Ernaux erzählt von Gefühlen und erstem Sex, Überwachung und Scham, aber auch vom Algerienkrieg und politischen Aktionen.

Wir erleben mit ihr die Jahre, in denen sich alternative Lebensmodelle entwickeln, die Gesellschaft liberaler wird, Wohlstand und Konsum Standard werden.

Man erinnert sich mit ihr an den Fall der Mauer, die Jahrtausendwende und den 11. September, nicht zu vergessen den medialen Wandel – sei es der Wechsel vom Schwarzweiß- zum Farbfernsehen, von der Fotografie zum Bewegtbild bis zum Internet.

Dies alles wird von ihr als wichtiger Teil sowohl des privaten als auch des öffentlichen Lebens begriffen.

„Sie will in einem individuellen Gedächtnis das kollektive Gedächtnis finden und so die Geschichte mit Leben füllen“, steht wie ein Resümee am Ende des Buchs. Und das ist ihr wunderbar gelungen.

 

Karine Tuil: Die Zeit der Ruhelosen

„Die meisten Menschen ziehen die Bequemlichkeit dem Risiko vor, weil sie Angst vor einer Veränderung oder einem Scheitern haben, dabei müssten sie am meisten Angst vor einem vergeudeten Leben haben.“

Karine Tuils Gesellschaftsroman handelt vom Elend der Vorstädte, traumatisierten Soldaten in Afghanistan, IS, Populismus und Klassengesellschaft und greift damit die wichtigsten gegenwärtigen politischen Konfliktthemen auf.

Sie selbst sagt dazu: „Trauer, Liebeskummer, berufliches Scheitern – all meine Figuren sind mit einer besonders schwierigen Situation konfrontiert. Sie müssen in einer Gesellschaft existieren und überleben, die von Identitäts- und sozialen Konflikten, von ökonomischen Krisen und dem Verlust der Unschuld gezeichnet ist, dem uns die Kriege und das neue Gesicht des Terrors aussetzen. In Gesellschaften wie unseren wird man permanent auf seine Ängste, die eigenen Schwächen und inneren Zweifel zurückgeworfen; und der Roman ist der Ort, wo das reflektiert, einer eingehenderen Betrachtung unterzogen wird.“

Drei Männer und eine Frau stehen im Mittelpunkt: Da gibt es den Afghanistanheimkehrer Romain Roller, den Manager François Vély und seine neue Ehefrau, eine Journalistin und Osman Diboula, den Aufsteiger aus der Vorstadt.

Der Soldat scheitert nach seiner Rückkehr aus Afghanistan am zivilen Alltag. Der Firmenboss wird von der Presse als Rassist bloßgestellt. Seine Ehefrau, Marion, hat ein Verhältnis mit dem Soldaten. Und dann ist da noch Osman, Vorzeigemigrant, der einen beispiellosen Aufstieg in der Politik erlebt und den noch tieferen Fall verkraften muss.

Karine Tuil ist die Tochter tunesisch-jüdischer Einwanderer, sie wuchs selbst in der Banlieue auf, jenen Problemvierteln, aus denen zwei ihrer Figuren kommen.

Die Geschichte wechselt im Verlauf geschickt zwischen den Hauptfiguren hin und her und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger. So ist es Tuil leicht gelungen, mich zu packen.

Man kann Menschen dabei zusehen, wie sie getrieben werden vom Wunsch nach Anerkennung, Geld und Macht — und beinahe tragisch daran scheitern. Ein wirklich spannendes Gesellschaftspanorama unserer Zeit.

 

Virginie Despontes: Das Leben des Vernon Subutex

„Wenn man über 40 ist, gleicht die ganze Welt einer bombardierten Stadt.“ Denkt der Held dieses Romans und fasst mit diesem Satz ziemlich gut zusammen, was diesen Roman ausmacht. Jedenfalls werde die französische Gesellschaft in Das Leben des Vernon Subutext gründlich auf die Couch gelegt, finden Kritiker und Kritikerinnen.

Vernon Subutex – Vernon ist einem Pseudonym des französischen Schriftstellers Boris Vian entlehnt, Subutex ist eine Ersatzdroge für Heroin – war Plattenhändler. Doch nun ist es bald zehn Jahre her, dass er seinen legendären Pariser Plattenladen Revolver schließen musste. Die Zeit danach hat er sich über Wasser gehalten, indem er die Restbestände aus seinem Laden über Ebay verkauft, dann sich beim Arbeitsamt meldet und ein paar Gelegenheitsjobs übernimmt. Die Miete bezahlt derweil Alex Bleach, sein alter Band-Kollege, der als Solosänger sehr erfolgreich geworden ist. Doch als Alex tot in einer Badewanne gefunden wird, landet Vernon auf der Straße.

Mit dem unaufhaltsamen Abstieg des Vernon Subutex zeichnet Virginie Despentes Schritt für Schritt nach, was es bedeutet, in einer Stadt wie Paris ohne Geld zu leben.

Weil Vernon sich und der Welt sein Scheitern nicht eingestehen will, benutzt er Notlügen, um sich reihum bei seinen alten Freunden und Bekannten einzuquartieren. Viele hat er seit Jahren nicht gesehen. Diese Reise durch fremde Wohnungen ist auch eine Reise quer durch die gesellschaftlichen Schichten und Gruppen Frankreichs.

Sobald sich etwas Besseres bietet, verlässt Vernon seine jeweiligen Gastgeber wieder. Doch irgendwann hat sich sein Charme verbraucht, und seine Verwahrlosung, die man erst noch als lässig ansehen kann, kippt um in verzweifelt. Mit dem verzweifelten Vernon wandelt sich auch der Roman. Hauptpersonen sind nun nicht mehr nur Vernon und seine Bekannten, sondern Personen aus anderen sozialen Schichten, anderen Generationen, aus anderen ethnischen Gruppen und anderer politischer Überzeugung stehen nun im Vordergrund, wie tierliebende Obdachlose, rechte Schlägertrupps, radikalisierte jugendliche Muslima, koksenden Börsenmakler und eine brasilianische Transsexuelle, in die sich Subutex später verliebt.

Natürlich hat Despentes Roman etwas sehr Französisches, und die Großstadt Paris mit all ihren Besonderheiten ist als Ort unverwechselbar. Aber auch als deutsche Leserin kennt man die Typen, die sie einfach wunderbar beschreibt, denn es gibt sie in allen Städten in ganz Europa.

Das Buch – es gibt inzwischen zwei Folgebände – ist absolut lesenswert und wird von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert. Und das völlig zu Recht.

 

Fotos: © Sarah S. Michelis

Autorin: Doris Hermanns

Doris Hermanns lebt nach 25 Jahren als Antiquarin in Utrecht/Niederlande seit 2015 in Berlin, wo sie als Redakteurin, Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin tätig ist. Seit 2000 ist sie in der Redaktion der Virginia Frauenbuchkritik, seit 2012 in der Redaktion des Online-Magazins AVIVA-Berlin. Zahlreiche Porträts von Frauen auf www.FemBio.org. Sie veröffentlichte u. a. die Biografie der Schriftstellerin und Tierbildhauerin Christa Winsloe sowie deren Feuilletons. 2018 erschien ihre Übersetzung von "Mietmutterschaft: Eine Menschenrechtsverletzung" von Renate Klein. Derzeit Städtesprecherin der BücherFrauen in Berlin.

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