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Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

Mind the Gap!

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Kommentar zur aktuellen Studie „Frauen und Männer im Kulturmarkt – Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage“ (Juni 2020) des Deutschen Kulturrats

Nach seiner Studie „Frauen in Kultur und Medien“ aus dem Jahr 2016 legt der Deutsche Kulturrat nun eine Fortsetzung und Vertiefung vor. Untersucht wird die wirtschaftliche und soziale Lage der im Kulturmarkt Beschäftigten. Die Studie geht der Frage nach, wie gut – oder schlecht – im Kulturmarkt verdient wird. Analysiert werden unterschiedliche statistische Erhebungen zur Einkommenssituation von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und freiberuflich Kulturschaffenden. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf geringverdienenden Minijobbern und Mini-Selbstständigen.

Bevor es aber um die Einkommenssituation geht, schlüsselt der Bericht auf, wo und in welchen Berufen, Positionen und Qualifikationsstufen in der Kultur gearbeitet wird. So sind die Menschen in Kultur und Medien im öffentlichen Dienst, in der Kultur-/Kreativwirtschaft und bei Non-Profit-Organisationen beschäftigt oder arbeiten als freiberufliche Kunst- und Kulturschaffende. Diese Melange an Berufen und Beschäftigungsformen besteht auch in der Buchbranche mit Beschäftigten – angestellten wie freiberuflichen – in den klassischen Berufsfeldern der Kultur-/Kreativwirtschaft (wie z. B. im Buchhandel oder in Verlagen), im öffentlichen Dienst (in Bibliotheken und Archiven) und im Non-Profit-Bereich (in literarischen Gesellschaften, Literaturhäusern, Stiftungen u. Ä.).

Die detaillierte Aufschlüsselung der Berufe und Beschäftigungsformen des Berichts verdeutlicht, wie unübersichtlich und vielfältig der Beschäftigungsmarkt „Kultur und Medien“ ist, was den Vergleich der verschiedenen Einkommens- und Beschäftigungsverhältnisse stark erschwert. Dennoch ergibt sich ein Gesamtbild für die Buchbranche, das beunruhigend ist.

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Beschäftigungsformen

  • Die Studie räumt mit der Legende auf, dass in der Kultur- und Kreativwirtschaft vor allem Selbstständige arbeiten. Im Buchmarkt liegt der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zwischen 70 und 80 Prozent, der der Selbstständigen zwischen 20 und 30 Prozent.

    Abb. 20 – Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der Selbstständigen an den Kernerwerbstätigen in den Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2009 und 2018. Aus: Frauen und Männer im Kulturmarkt, S. 91.

  • Die Anzahl der Kernerwerbstätigen ist in der Branche insgesamt zurückgegangen. Kernerwerbstätigkeit umfasst sowohl sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als auch Selbstständige, nicht aber geringfügig Beschäftigte und Mini-Selbstständige.

    Aus: Frauen und Männer im Kulturmarkt, S. 102.

  • Besonders erschreckend ist der Rückgang der Kernerwerbstätigkeit im Buchhandel. Sie ist zwischen 2009 und 2018 um 9.855 Personen zurückgegangen – das ist nach dem Pressemarkt der zweithöchste Rückgang in allen Kultursparten.
  • Im gleichen Zeitraum sind die Zahl der selbstständigen Autor*innen und Übersetzer*innen sowie die Zahl der Unternehmen angestiegen.
  • Die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeitet in Teilzeit.
  • Der überwiegende Teil der in der Buchbranche Beschäftigten sind Frauen. Das beginnt schon in der Ausbildung: 2019 waren 67 % der Auszubildenden in der Buchbranche insgesamt Frauen, im Buchhandel lag der Anteil sogar bei 84 %. Interessanterweise ist die Anzahl der Auszubildenden im Buchhandel angestiegen, während die Anzahl der Ausbildungen bei den Verlagskaufleuten abgenommen hat. Die Arbeit im Buchhandel scheint anfangs noch für viele Auszubildende interessant, aber selten eine Erwerbstätigkeit auf Dauer zu sein.

Einkommenssituation

  • In allen Tätigkeitsbereichen – auch in denen der Buchbranche – gibt es einen Gender-Pay-Gap. Je nach Anforderungsniveau und Berufsfeld ist er mal höher und mal niedriger, liegt aber im Durchschnitt bei über 20 Prozent.
  • Das Bruttoentgelt im Buchhandel liegt deutlich unter dem allgemeinen Bruttoentgelt, die Abbildung unten spricht hier für sich. Der Buchhandel ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Gender-Pay-Gap bei niedrigen Entgelten in der Regel niedriger ist, im Buchhandel liegt er konstant bei ‚nur‘ acht Prozent.

    Aus: Frauen und Männer im Kulturmarkt, S. 105.

  • Im Verlagswesen sind die Bruttoeinkommen grundsätzlich höher, auch im Vergleich zum allgemeinen Bruttoentgelt,

    Aus: Frauen und Männer im Kulturmarkt, S. 112.

    dafür ist der Gender-Pay-Gap aber höher, und steigt außerdem abhängig von Qualifikation und Anforderungsprofil an. So ist der Gender-Pay-Gap in der Gruppe der Expert*innen, also bei jenen, die die höchsten Entgelte erreichen, zwischen 2015 und 2019 deutlich von 14 Prozent auf 24 Prozent angestiegen.

  • Man kann also annehmen, dass sich die Entgeltlücke mit dem Aufstieg auf der Karriereleiter vergrößert, während die niedrige Entgeltlücke bei den weniger gut bezahlten Beschäftigungen zu einer deutlichen Segregierung der Beschäftigung und damit zur Feminisierung der Berufe und der Branche beiträgt, die wiederum zu durchschnittlich niedrigeren Einkommen führt.
  • In Kultur und Medien Beschäftigte erfüllen in der Regel höhere Anforderungsniveaus als allgemein. Es ist eine klare Akademisierung der Kulturberufe erkennbar. Allerdings, und das gilt vor allem auch für die Buchbranche, gehen viele Akademiker*innen auch in klassische Ausbildungsberufe und verdienen dort weniger als Akademiker*innen auf dem übrigen Arbeitsmarkt. Auch dies scheint eine Tendenz, die die Abwärtsspirale der Einkommen in der Branche eher noch verstärkt.
  • Bei den Selbstständigen in der Buchbranche ist der Anteil der Mini-Selbstständigen gegenüber dem der Selbstständigen deutlich höher. Aber: Tabelle 82 bestätigt nicht nur das Bild des armen Künstlers und der armen Schriftstellerin, sondern zeigt auch das Bild der prekär lebenden Buchhändlerin oder des gering verdienenden Verlegers. Unter den Mini-Selbstständigen der Branche gibt es jeweils über 2000 Verlage und Buchhandlungen.

Aus: Frauen und Männer im Kulturmarkt, S. 238.

  • Viele Mini-Selbstständige erfüllen nicht die Kriterien der KSK-Mitgliedschaft, wodurch für diesen Bereich durchaus auch von einer prekären Datenlage gesprochen werden kann, weil wir nur ein unvollständiges Bild der Situation erhalten.
  • Dennoch bestätigen auch die KSK-Daten erneut, dass sich die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern vergrößert haben. In der Berufsgruppe Wort hat sich der Gap verfestigt, zwischen 2013 und 2019 ist er von 22 Prozent auf 26 Prozent angestiegen. Interessant ist der Gender-Pay-Gap nach Altersgruppen.

    Aus: Frauen und Männer im Kulturmarkt, S. 333.

    Bei den unter 30-Jährigen hat sich der Gender-Pay-Gap sogar umgekehrt: hier verdienen Männer weniger als Frauen. Dafür ist der Gender-Pay-Gap in der Altersgruppe der 40- bis 50-Jährigen, also in der Gruppe, in der am besten verdient wird, mit gut 30 Prozent am höchsten. Dies bestätigt die Annahme, dass bei geringeren Einkommen auch der Gender-Pay-Gap sinkt. Es wäre interessant, einem Grund für die Umkehrung der Entgeltlücke in der Gruppe des Branchennachwuchses nachzuspüren.

  • Die Zahlen sind wieder einmal ernüchternd. Die Ergebnisse der Analyse der KSK-Daten wie auch der Daten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten machen aber auch deutlich, dass wir dringend weitere Tiefenbohrungen und detailliertere Aufschlüsselungen benötigen. Denn die Daten zeigen nicht, ob dies Einkommen aus einem Nebenerwerb sind, ob es sich um den Zuverdienst von Rentner*innen handelt o. Ä. Eines lässt sich aber mit Sicherheit auch so schon sagen: einen Großteil der Branche erwartet die Altersarmut!

Und das kann man tun:

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, hat zur Veröffentlichung der Studie festgestellt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft längst kein Nischenmarkt mehr ist, sondern in erheblichem Maße zur Volkswirtschaft der Bundesrepublik beiträgt. Dennoch lebt ein Großteil der in Kultur und Medien Beschäftigten in prekären Verhältnissen. Die Studie zeigt aber auch, dass nach wie vor eine besondere strukturelle Benachteiligung von Frauen auf dem Kulturarbeitsmarkt besteht.

Im Sommer 2020 – quasi parallel zur Veröffentlichung dieser Studie – hat der Deutsche Kulturrat einen ausführlichen Forderungskatalog zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien vorgelegt, in dem zahlreiche Verfahren und Möglichkeiten aufgeführt werden, diese Ungleichheiten zu beseitigen. Einige der Punkte erscheinen mir besonders relevant für die Buchbranche:

Gleiche Einkommenschancen durch Überwindung des Gender-Pay-Gap
  • Für die freischaffenden Autor*innen gilt: Der Gender-Pay-Gap ist ein Gender-Show-Gap. Die Pilotstudie  #frauenzählen hat ein klares Ungleichgewicht zwischen Autorinnen und Autoren bei der Häufigkeit von Buchrezensionen gezeigt. Die Ungleichheit in der Präsenz von Autorinnen wirkt sich ökonomisch aus. #frauenzählen hat dies vielen Menschen und Medien bewusst gemacht und zu zahlreichen Folgeprojekten geführt, wie #vorschauzählen, #frauenlesen, #dichterdran. Ein regelmäßiges, umfassendes und finanziell abgesichertes Diversitäts-Monitoring würde den Prozess der Sichtbarmachung von Autorinnen und Künstlerinnen beschleunigen.
  • Bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gibt es andere Mittel, den Gender-Pay-Gap zu schließen. Leider gelten gesetzliche Maßnahmen, wie das Entgelttransparenz- oder das Quotengesetz nur für größere Unternehmen, sodass sie in der Buchbranche keine Anwendung finden. Aber Unternehmen können es auch selbst in die Hand nehmen, gerechter zu entlohnen und gleichzeitig die Entgelttransparenz im eigenen Unternehmen zu fördern. Es gibt verschiedene, auch von der Bundesregierung geförderte, Instrumente, wie den gb- und den eg-Check, mit denen Unternehmen selbst überprüfen können, ob bei ihnen Ungleichbehandlungen und ungleiche Bezahlungen bestehen. Viele dieser Ungleichbehandlungen entstehen durch Entscheidungen, die von unbewussten Vorurteilen und Prägungen beeinflusst wurden. Diese unbewussten Prozesse können durch Instrumente dieser Art sichtbar gemacht werden.
  • Ein weiteres Instrument sind Tarifverträge. Überall dort, wo Tarifverträge gelten und angewendet werden, ist der Gender-Pay-Gap nachweislich geringer. Hier können auch die Beschäftigten selbst sich für eine Tariftreue ihres Unternehmens einsetzen und sich von Gewerkschaften unterstützen lassen.
Kein Raum für Vorurteile und Rollenklischees
  • Dies gilt vor allem für Rollenbilder in Bildungsmedien, im Lehrmaterial und Schulbüchern oder bei der Kanonbildung, setzt sich aber natürlich auch bei den übrigen Publikationsformen fort. Erst kürzlich hat eine Studie zur Diversität im britischen Buchmarkt für Aufmerksamkeit gesorgt, in der nachgewiesen wurde, dass von Vielfalt auf dem britischen Buchmarkt keine Rede sein kann. Eine der Autorinnen der Studie, Sandra van Lente, gibt einige Anstöße, die der deutsche Buchmarkt aus den Ergebnissen der britischen Studie aufnehmen könnte und wünscht sich eine ähnliche Studie für den deutschen Buchmarkt: „Nicht nur um einen tieferen Einblick zu bekommen, sondern auch um ein Umdenken anzustoßen.“
  • Eine größere Bibliodiversität, die die Vielfalt einer Gesellschaft auch in der Buchkultur abbildet, würde verschiedene Gender-Gaps schließen und die literarische Welt aufregender machen. Die Schriftstellerin und Verlegerin von CulturBooks, Zoë Beck, äußerte erst kürzlich: „Mit Bibliodiversität verbinde ich, dass wir eigentlich die gesamte Welt kennenlernen, dass wir nicht nur männliche Stimmen haben, sondern auch den weiblichen Blick.
  • Zur Bibliodiversität gehört gleichzeitig auch die diverse Repräsentation der in der Buchbranche Beschäftigten auf allen Hierarchieebenen, die durch aktive und strategische Personalplanung umgesetzt und durch die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensplanungen, Bildungsphasen, Familienphasen usw. bei den Karriereschritten erhöht werden können. Stichpunkte wie familienfreundliche Arbeitsmodelle, Führung in Teilzeit, geschlechtergerechte Besetzung von Führungspositionen und Transparenz der Gehälter zur Verringerung des Gender-Pay-Gaps sollten zur Unternehmenskultur gehören. Für all diese Punkte gibt es mittlerweile ausreichend Beispiele und Modelle, die zeigen, dass nichts davon die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens gefährdet.
Kultur- und Medienverbände setzen sich Geschlechtergerechtigkeit zum Ziel
  • Dazu gehört allerdings nicht nur die paritätische Besetzung von Gremien. Viel wichtiger scheint mir in der Buchbranche Geschlechtergerechtigkeit überhaupt erst einmal zu einem relevanten Thema zu machen.
  • Genderkompetenz, die Aufklärung über unbewusste Stereotype und Rollenvorstellungen sowie die Förderung gendersensiblen Verhaltens sollten zu Standards innerhalb der Buchbranche werden, die von allen Akteuren, den Urheber*innen, den Freiberufler*innen und Selbstständigen, den Angestellten, den Führungspositionen, den Unternehmen und den Branchenverbänden anerkannt und angewendet werden. All das ist kein Hexenwerk, sondern kann erlernt werden.
  • Die Vielzahl der Beschäftigungsfelder und -formen in der Branche sorgt wie eingangs erwähnt für eine unübersichtliche Datenlage. Regelmäßiges und verpflichtendes Monitoring ist essenziell, um zu erfassen, was bereits erreicht wurde und wo es noch besser geht.
  • Die Unübersichtlichkeit spiegelt sich auch in einer Vielzahl unterschiedlicher Interessen, Forderungen, Ansprüchen und Ideen zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage in der Branche wider. Entsprechend vielfältig sind die Arbeitsschwerpunkte der Verbände und Netzwerke in der Deutschen Literaturkonferenz, der Spartenvertretung der Buchbranche im Deutschen Kulturrat. Geschlechtergerechtigkeit allerdings betrifft alle gemeinsam; der Deutsche Kulturrat versteht sie als Querschnittsaufgabe, „die zum festen Bestandteil kulturpolitischer Forschung, Diskussion und vor allem entsprechenden Handelns werden muss.“ Geschlechtergerechtigkeit gehört auf die Agenden aller Interessenvertretungen in der Branche.

Ich war als Vertreterin der BücherFrauen und der Deutschen Literaturkonferenz an der Erarbeitung dieses Forderungskatalogs beteiligt und bin dankbar, dass ich an dem nicht immer einfachen, aber äußerst interessanten Prozess mitwirken durfte. Ernüchtert hat mich die Erkenntnis, dass die Debatten über Geschlechtergerechtigkeit in den Verbänden der anderen Kultursparten bereits stattfinden. Dort wird über konkrete Umsetzungen von Maßnahmen zur Verbesserung der Ungleichbehandlungen und Entgeltlücken diskutiert und gestritten. Traurig ist da das Bild der Buchbranche, in der solche Diskussionen nur jenseits der Verbandsebenen stattzufinden scheinen. Die jüngste Studie des Deutschen Kulturrats bestätigt es wieder – von einer gerechten Verteilung der Ressourcen und Möglichkeiten in der Arbeitswelt des Literaturbetriebs sind wir noch weit entfernt. Es ist Zeit die Lücken zu füllen – gemeinsam.

 

Frauen und Männer im Kulturmarkt. Bericht zur sozialen und wirtschaftlichen Lage. Von Gabriele Schulz, Olaf Zimmermann. 1. Auflage 2020, Berlin. ISBN 978-3-947308-20-0 , 508 Seiten, 28 x 21,2 cm, 24,80 €

Autorin: Valeska Henze

Politikwissenschaftlerin & Übersetzerin mit den Arbeits- und Sprachschwerpunkten Nordeuropa und Ostseeregion. Autorin verschiedener politischer Analysen zu Schweden und Polen; außerdem Dozentin, Projekt- und Konferenzkoordinatorin sowie Webbeauftragte der Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik und Vorsitzende der BücherFrauen (2011-2015): www.valeskahenze.de, www.for-n.de.

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