6. Juli 2017
von Veronika Licher
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Buchimpressionen Neuseeland

Dass Neuseeland eine Reise wert ist, hat sich in Deutschland herumgesprochen; dass auch die neuseeländische Verlagsbranche sehr Eigenständiges zu bieten hat, ist spätestens mit dem Gastlandauftritt 2012 auf der Frankfurter Buchmesse sichtbar geworden. Und nicht nur Katherine Mansfield, auch aktuelle Autorinnen – wie Dame Fiona Kidman mit ihrer wunderbaren Biografie der neuseeländischen Flugpionierin Jean Batton (ins Deutsche übersetzt von Barbara Weidle) – sind bei uns angekommen. Ein paar „buchaffine“ Impressionen von meinen letzten Reisen im Land der weißen Wolke … Viel Vergnügen! Weiterlesen →

29. Juni 2017
von Martha Wilhelm
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#lesbar im Juni – Von Bibliotheken und feministischer Wissenschaft

Die Hälfte des Jahres 2017 ist schon rum – danke an alle, die hier auf dem Blog lesen, kommentieren und mitdiskutieren! Ohne Euch würde es uns hier bei Weitem nicht so viel Spaß machen. Spaß machen uns auch Nachrichten wie diese: Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood! Wir freuen uns sehr und gratulieren der Autorin herzlich. Neben all den schönen Porträts der Gewinnerin gab es im Juni auch noch viele andere interessante Beiträge zu lesen: über die Bedeutung von Bibliotheken im ländlichen Raum, die Stärken des Buchhandels und das Konzept von Bibliodiversität, aber auch über feministische Wissenschaftskritik und die Anfänge der Frauenbewegung. Wie immer gilt: Wenn Ihr spannende neue Online-Texte zu Branchen- oder feministischen Themen lest, lasst es uns wissen! Wir freuen uns immer über neue Leseempfehlungen. Jetzt aber erst mal viel Spaß mit den Lesetipps aus dem Juni!

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Hier sieht man Jella Lepman auf einem schwarz-weiß Bild

27. Juni 2017
von Birgit Dankert
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„Mission for the children“: Jella Lepman (1891–1970)

„Mission for the Children“, so überschrieb Jella Lepman ihren Bericht über die 1948 auf Einladung der Rockefeller Foundation unternommene Werbe-Reise durch die USA zur ideellen, fachlichen und finanziellen Unterstützung einer geplanten internationalen Jugendbibliothek. „Mission“ kann in vielen Sprachen sowohl „Auftrag“ als auch „Sendung“, also ebenso Pflicht wie Vision bedeuten – und genau in diesem Doppelsinn verstand sie ihre Lebensaufgabe. Wer Jella Lepman folgt, dem erschließen sich in dieser doppelten Betrachtungsweise Zusammenhänge, die angesichts der politischen Lage besonders aktuell erscheinen.

Am 4. Mai 2017 wurde im Goethe-Institut Madrid die neue im Creotz-Verlag erschienene spanische Übersetzung der Lebenserinnerungen von Jella Lepman „Die Kinderbuchbrücke“ (1964) vorgestellt. Prof. Birgit Dankert übernahm auf Einladung des Goethe-Institutes die Einführung. Der Vortrag wird hier mit kleinen Änderungen wiedergegeben.

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22. Juni 2017
von Doris Hermanns
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Drei Autorinnen – drei Bücher: Britta Jürgs

Wiederentdeckungen sind wir inzwischen seit 20 Jahren von ihr gewohnt: In ihrem Verlag präsentiert Britta Jürgs immer wieder Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, die in Vergessenheit geraten sind. In diesem Monat stellt uns die ehemalige Vorsitzende der BücherFrauen und BücherFrau des Jahres 2011 einige ihrer Lieblingsautorinnen und -bücher vor.

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20. Juni 2017
von Nina George
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Nicht den Troll füttern. Hassrede im Netz gegen Autorinnen

* Triggerwarnung: enthält drastische Hasskommentare

„Schlampe, ich schneide dir den Kopf ab und vergewaltige deine Kehle!“

„Du verfickte Schriftsteller-Fotze, du bist Scheiße, deine Arbeit ist Scheiße, geh und mach ein paar Blowjobs!“

„Du willst bezahlt werden? Wozu? Versuch, dich in einem Flüchtlingslager zu verkaufen!“

Entschuldigen Sie, dass ich Sie mit solchen Auswürfen überfalle. Aber ganz genauso fühlt sich Online-Belästigung an: Sie öffnen Ihren E-Mail-, Ihren Twitter-, Ihren WordPress-Blog-Account und sehen einige neue und absolut unerwartete Kommentare oder Nachrichten. Dann: Bam! Ein Schlag ins Gesicht. Anonym – oft nicht mal das! – wird in einigen davon angekündigt, Sie zu verletzen, zu vergewaltigen, zu töten.

(Dieser Artikel von Nina George, Womens-Writers-Beauftragte des deutschen PEN, ist Teil der Länderreports zur Situation schreibender Frauen und wurde vom PEN-Zentrum Deutschland zum 49sten Internationalen PEN und PEN International Womens-Writers‘-Committee-Treffens in Bled, Slowenien am 10.5.2017 auf Englisch präsentiert. Er erschien am 18.5. bereits auf Englisch)  —> Weiterlesen: Weiterlesen →

15. Juni 2017
von Jana Stahl
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#2teBFonTour: Wie die BücherFrauen mich auf Touren bringen

Vierzehn BücherFrauen-Regionalgruppen sind über die Bundesrepublik verteilt: Berlin, Bielefeld, Bremen, Franken, Frankfurt a.M., Freiburg, Göttingen-Kassel, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn-Rhein-Ruhr, München, Münsterland, Rhein-Neckar und Stuttgart. Möglicherweise gibt es auch für Leipzig und Dresden schon bald wieder eine ganz offizielle BF-Anlaufstelle. Zu Beginn meiner Amtszeit als zweite Vorsitzende (auch sehr formell „Schriftführerin“ genannt) im November 2015 habe ich mir vorgenommen, möglichst in jeder BücherFrauen-Region einmal gewesen zu sein. Schnell war dafür auch ein Hashtag ausgedacht, der mich seitdem bei meinen Fahrten und in den sozialen Netzwerken begleitet: #2teBFonTour. Weiterlesen →

www.leseladen-kirchheim.de (Foto: Ellen Braun)

13. Juni 2017
von Ellen Braun
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Ist das Geschäftsmodell „Neukauf eines haptischen Buches“ zukunftsfähig?

Die BücherFrauen stellten sich mit der Podiumsdiskussion der „Herausforderung Strukturwandel – Bedrohung oder Chance für die Buchbranche? Wie wandeln sich Vertriebsstrukturen durch Selfpublishing, E-Books und verlagseigene Onlineshops?“. Die lebhafte Diskussion gleich zu Beginn der Leipziger Buchmesse war gut besucht – mit dem Jahresthema hatten wohl die BücherFrauen den Nerv der Branche getroffen.

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8. Juni 2017
von Martha Wilhelm
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Kooperationen machen uns stark: Die BücherFrauen-Jahrestagung 2017 und die HAW

Herausforderung Strukturwandel – dieses Thema haben wir BücherFrauen für 2017 in den Fokus genommen. Arbeiten Buchhandel, AutorInnen und Verlage überhaupt noch produktiv zusammen? Wie haben sich die Interessen der Branchenteilnehmerinnen und -teilnehmer im Rahmen der Digitalisierung verändert? Ein vielseitiges, komplexes Thema, das wir Hamburger BücherFrauen auch auf der Jahrestagung vom 10. bis zum 12. November beleuchten wollen. Für eine Fragestellung, die sich mit grundlegendem Wandel und Zukunftsperspektiven beschäftigt, haben wir uns einen passenden Kooperationspartner ins Boot geholt: die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).

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6. Juni 2017
von Dr. Doreen Schröter
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#sichtbar: Dr. Claudia Puschmann: Archivbeauftragte der Regionalgruppe Bielefeld/OWL

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellte Doreen Schröter. Heute: Dr. Claudia Puschmann, Archivverantwortliche in Bielefeld/Ostwestfalen-Lippe (OWL) Weiterlesen →