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Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

Verlegerinnen unabhängiger Verlage: Andrea Krug

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Weiter geht es mit den Interviews mit Verlegerinnen aus unabhängigen Verlagen: Diesen Monat habe ich Andrea Krug vom Verlag Krug & Schadenberg befragt, dem Verlag für lesbische Literatur.

Doris Hermanns: Andrea, wie kam es dazu, dass du zusammen mit Dagmar Schadenberg 1993 den Verlag Krug & Schadenberg gegründet hast? Was war euer Anliegen?

Es ist vollbracht: Die glücklichen Gründerinnen 1993

Andrea Krug: Es gab zu der Zeit schlicht zu wenig Literatur von und für Lesben. Das wollten wir dringend ändern. Beide hatten wir voller Begeisterung ein Lesben-Sex-Buch von Susie Bright gelesen, die damals als im besten Sinne des Wortes ›schamlose‹ Sexpertin in den USA Furore machte. Diese Lektüre war für uns der Anlass, den Wunschtraum, einen Verlag ausschließlich für lesbische Literatur zu gründen, in die Tat umzusetzen. Nach Susie Brights Sexbuch, mit dem wir auf Anhieb viel Erfolg hatten, folgte dann auch gleich der erste Roman, eine wunderschöne und zeitlose Coming-out-Geschichte, die tatsächlich noch immer in unserer Backlist zu finden ist: Die Wahl des Glücks von Nancy Toder (Übersetzung: Cornelia E. Kähler). Damals begann übrigens auch unsere Zusammenarbeit mit der Malerin Mirta Domacinovic, die viele Illustrationen für unsere Buchcover gemacht hat. Ein Gemälde von ihr haben wir jüngst für Daniela Schenks Roman Mein Herz ist wie das Meer verwenden dürfen. Bücher für lesbische Leserinnen und deren FreundInnen zu machen ist bis heute Programm bei uns, auch wenn sich die Schwerpunkte verlagert haben.

DH:  Wie hat sich euer Programm im Laufe der Jahre geändert? Und wodurch?

1998: Stand auf der Frankfurter Buchmesse 1998

AK: Anfangs haben wir vor allem Bücher aus dem amerikanischen Englisch übersetzt, weil es hierzulande nur wenige lesbische Autorinnen gab – und/oder wir sie und sie uns nicht kannten. Das änderte sich zum Glück im Laufe der Zeit. Wir wollten gern auch deutschsprachigen Autorinnen ein Forum bieten und haben das auch erfolgreich umsetzen können: Manuela Kuck kam mit ihrem Debütroman zu uns, dem noch neun weitere folgten. Dass sie uns und unseren Leserinnen die »Lindenstraße für Lesben« lieferte, wie eine Rezensentin schrieb, fanden wir großartig. Später kamen dann viele andere deutschsprachige Autorinnen hinzu, wie Claudia Breitsprecher, Ahima Beerlage, Astrid Wenke, Birgit Utz und jüngst Daniela Schenk.

Neben der Belletristik haben wir viele Jahre die intern sogenannte »kleine schwarze Reihe« gepflegt, in der Sachbücher, Essays und erzählendes Sachbuch Raum fanden: Viola Roggenkamps Bücher über Mütter und Väter lesbischer Töchter oder Sonja Schocks Coming-out-Buch für Late Bloomer. Nachdem wir hier länger pausiert hatten, erschien letztes Jahr ein Memoir von Ahima Beerlage, einer langjährigen Aktivistin: Lesbisch – Eine Liebe mit Geschichte – ein Buch, das nicht nur lesbian herstory bewahrt, sondern auch zum Dialog zwischen Jung und Alt sowie Queer-Aktivistinnen und Feministinnen beitragen möchte.

Insgesamt liegt der Schwerpunkt heute jedoch klar auf Belletristik und vor allem auf schönen Romanen. Diese dürfen gern aus aller Frauen Länder kommen, und mittlerweile decken wir da schon ein recht breites Spektrum ab, auch wenn der angloamerikanische Sprachraum dominiert, was auch mit meinem persönlichen Hintergrund zu tun hat. Inhaltlich würden wir gern auch weitere Romane mit historischen Stoffen verlegen, wie wir das in der Vergangenheit erfolgreich getan haben mit Sarahs Töchter von Elana Dykewomon (Übersetzung: Andrea Krug) über jüdische Lesben um 1900 und Sor Juanas zweiter Traum von Alicia Gaspar de Alba (Übersetzung: Andrea Krug) über die hochbegabte Sappho Mexikos, Sor Juana Inés de la Cruz. Im Moment ist ein sehr spannender britischer Roman in Arbeit, der auf zwei Zeitebenen spielt: 1914/15 und heute. Er wird im Herbst 2021 erscheinen: Rückblende von Catherine Hall.

DH: Ihr habt ja nach dem Tod der Verlegerin Susanne Amrain 2008 das Programm ihres Daphne Verlags (ebenfalls auf Lesbenliteratur spezialisiert) übernommen. Pflegt ihr dies auch weiterhin, d. h. sind die Bücher aus diesem Verlag bei euch weiterhin lieferbar?

 

AK: Zu unserer Freude konnten wir zwei wichtige Klassikerinnen von Susanne Amrain übernehmen: Christa Winsloes Roman Das Mädchen Manuela. Der Roman zum Film »Mädchen in Uniform« und Sarah Waters’ Roman Die Muschelöffnerin (Übersetzung: Susanne Amrain). Die übrigen Titel aus dem Daphne-Verlag haben wir noch weiter verkauft, solange die Bestände reichten, darunter auch die »Dykes to Watch Out For«-Comics von Alison Bechdel. Wir haben überlegt, noch einen weiteren Band der Serie zu veröffentlichen, aber das war rein wirtschaftlich nicht möglich, und die folgenden Bücher der Autorin sind dann ja leider auch bei großen Verlagen gelandet.

 

DH: Inzwischen habt ihr auch Bücher von einem Mann verlegt, was für einen Lesbenverlag ja eher ungewöhnlich ist. Wie kam es dazu?

Die Verlegerinnen heute ©cb berlin

AK: Ja, das ist ungewöhnlich, aber warum nicht? Als ich vor Jahren den ersten Band der Ava-Lee-Reihe von Ian Hamilton gelesen habe, war ich hellauf begeistert – sowohl von der kosmopolitischen lesbischen Ermittlerin, nämlich einer kanadischen Wirtschaftsprüferin mit chinesischen Wurzeln, wie auch von dem rasend spannenden Plot und dem ungewöhnlichen internationalen Setting. Gleich darauf war ich schwer betrübt – denn die deutsche Übersetzung war bereits im Schweizer Verlag Kein & Aber erschienen. Ich habe alle darauffolgenden Bände ebenfalls verschlungen, bis irgendwann keine Übersetzungen mehr erschienen, obwohl der Autor weiterhin schrieb und seine Bücher in Kanada veröffentlicht wurden. Ich habe dann bei dem Schweizer Verlag nachgefragt und erfahren, dass sie die Veröffentlichung der Reihe einstellen wollten. Das war unsere Chance! Über das Geschlecht des Autors haben wir einfach hinweggesehen und dann als Erstes den Band 5 veröffentlicht: Der schottische Bankier von Surabaya (Übersetzung: Andrea Krug). Uns gefällt die lesbische Protagonistin, die so klug und cool, so kompetent und charismatisch ist. Eine absolute Powerfrau, die wir gern begleiten, wenn sie durch die Welt jettet und böse Buben aufs Kreuz legt. Soeben ist der neue Band erschienen:  Die zwei Schwestern von Borneo (Übersetzung: Adele Marx).

 

DH: Zu der Zeit, als ihr mit eurem Verlag angefangen habt, gab es noch mehr als 30 Frauenbuchläden in Deutschland. Heute sind nur noch wenige übrig geblieben. Wie hat sich das auf die Verbreitung der Bücher aus eurem Verlag ausgewirkt?

10 Jahre Krug & Schadenberg – große Party in der Kreuzberger Schokofabrik, Berlin

AK: Mit einem Wort: fatal. Mit jedem Frauenbuchladen, der schließen musste, fiel eine wichtige Verkaufsstelle für uns weg, und das konnte und kann auch nicht durch das Engagement einzelner Buchhändlerinnen im allgemeinen Sortiment aufgewogen werden. Und auch nicht durch den großen Platzhirsch mit dem kleinen a, der den Internetbuchhandel forcierte. Wir sprechen unsere Leserinnen nun verstärkt auf Veranstaltungen an (was in Corona-Zeiten nun überhaupt nicht geht) sowie über Social Media und auch über Mailings (anfangs per Post, heute per eNewsletter), und das zeitigt auch Erfolg, aber dennoch sind die Auflagen im Laufe der Jahre kontinuierlich zurückgegangen – im Grunde sind wir da längst an der Schmerzgrenze angelangt. Ein kleines Gegengewicht dazu bildet der Aufstieg der E-Books – wir verkaufen heute bei manchen Titeln mehr digitale als Printbücher, vor allem bei der ›leichten Liebesliteratur‹, die frau mal eben an einem Wochenende verschlingt und sich nicht unbedingt ein Leben lang ins Regal stellen möchte.

 

DH: Es wird ja heutzutage auch in der Buchbranche viel über Diversität gesprochen. Wie sieht es dabei für Lesben aus?

AK: Wie haben uns von der Verlagsgründung an um Diversität in der literarischen Landschaft bemüht. Als Verlag für lesbische Literatur bilden wir natürlich per se ein Gegengewicht zur allgegenwärtigen Hetero-Literatur, um es plakativ zu formulieren. Wir haben Geschichten von Non-Binarys und Transgender im Programm, von jungen wie alten Menschen, von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Beeinträchtigungen, von (bislang leider erst sehr wenigen) People of Colour. Wir wünschen uns für die Zukunft noch mehr Bibliodiversität und sehen es als Herausforderung, entsprechende Geschichten, Manuskripte, Autorinnen zu finden. Für Vorschläge sind wir stets offen.

 

DH: Über welche Kanäle verkauft ihr eure Bücher im Wesentlichen? Inwieweit auch über Buchhandlungen, die eure Bücher auch ausliegen haben? Es gibt ja BuchhändlerInnen, die meinen, sie bräuchten keine Bücher mit lesbischen Thematiken, da sie keine lesbische Kundschaft hätten. Da frage ich mich immer zum einen, woher sie das wissen, und zum anderen, warum nur Lesben Lesbenliteratur lesen sollen.

Lesung von Ahima Beerlage aus »Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte«, Barbiche, Potsdamer Straße, Berlin, 2018.

AK: Ja, diese Fragen solltest du diesen Buchhändlerinnen unbedingt stellen. Der Einsatz gegen diese Überzeugung ist seit Jahren ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Es gibt heute kaum noch Buchhandlungen, die unsere Bücher ausliegen haben. Die Massenware der Konzernverlage nimmt einfach zu viel Raum ein. Für einen Special-Interest-Verlag wie unseren bleibt da kaum Spielfläche, es sei denn zu besonderen Events wie den CSDs. Wir versuchen also, direkt mit unseren Leserinnen/Kundinnen in Kontakt zu kommen und beliefern sie auch direkt. Auf die Weise haben wir uns einen treuen Stamm von Leserinnen geschaffen und bekommen viel unmittelbare und oft beflügelnde Resonanz. Veranstaltungen bieten normalerweise eine weitere schöne Gelegenheit, über Bücher ins Gespräch zu kommen und sie auch direkt an die frau zu bringen, doch eine Autorin wie Ahima Beerlage, die hinreißende Live-Auftritte hinlegt und mit ihrem Roman Riss in der Zeit sehr viele Termine vereinbart hatte, wurde durch Corona komplett ausgebremst, und Online-Lesungen sind dafür nur bedingt eine Alternative.

 

DH: Wie wichtig ist es euch dabei, einen unabhängigen Verlag zu haben?

AK: Etwas anderes ist uns nie in den Sinn gekommen. Wir machen, was wir wollen, und dabei bleibt es.

 

DH: Wie arbeitet ihr? Alleine, mit Honorarkräften zum Beispiel für das Lektorat oder Übersetzungen?

2018 Lesung Beerlage: Lesung aus »Lesbisch. Eine Liebe mit Geschichte«, Möbel Olfe 2018 ©cb berlin

AK: Wir machen sehr viel »inhouse«: Lektorat, Satz, Gestaltung … Gelegentlich geben wir eine Übersetzung raus, und alle Übersetzungen, die ich selbst mache, werden von einer Außenlektorin redigiert. Das Korrektorat erfolgt auch außer Haus. Und dann gibt es zum Glück noch viele kompetente, kluge Frauen, die für uns Manuskripte oder auch fremdsprachige Bücher lesen und begutachten, sodass wir neben unseren Einschätzungen auch noch andere Leseeindrücke bekommen und fundierte Entscheidungen treffen können. Für den Vertrieb haben wir seit vielen Jahren eine Fachfrau auf Honorarbasis. Was die Umschläge angeht, arbeiten wir mit Fotografinnen zusammen oder mit Illustratorinnen, und auch im Bereich IT und Web-Präsenz können wir auf ein Netzwerk kompetenter Frauen zurückgreifen.

 

DH: Wie wichtig ist Feminismus für euch im Verlag?

AK: Geht nicht ohne. Wir sind Feministinnen, und das wirkt sich auf unser gesamtes Leben und folglich natürlich auf unsere Verlagsarbeit aus. Wir sind Mitgründerinnen der BücherFrauen (wenn auch nicht mehr so aktiv wie früher). Wir arbeiten überwiegend und vorzugsweise mit Frauen zusammen – oftmals BücherFrauen –, und auch unser Verlagsprogramm steht ja unter dem Motto »Frauen im Sinn«. Die feministische Perspektive ist essenziell.

 

DH: Die Werke welcher Autorinnen waren und sind dir wichtig?

AK: Die Bücher, die wir gerade in Arbeit haben, sind natürlich wichtig – deshalb machen wir sie. Rückblickend gibt es dann jedoch welche, die eine besonders nachhaltige Wirkung haben, die ich auch nach Jahren noch sehr präsent habe und vielleicht auch wieder lese. Darunter zum Beispiel den Late-Bloomer-Roman Mrs. Medina von Ann Wadsworth (Übersetzung: Andrea Krug), der so wichtige Themen verhandelt wie Alter/n, Abschiednehmen, Tod eines Lebenspartners, Zusammenbruch und Neubeginn, einschließlich einer neuen Liebe. Oder Leslie Feinbergs Klassiker Stone Butch Blues (Übersetzung: Claudia Brusdeylins), der hierzulande die Transgender-Debatte auslöste. Oder Claudia Breitsprechers fein ziselierten Roman Auszeit und den berührenden Roman Die verborgene Welt von Shamim Sarif (Übersetzung: Andrea Krug) über lesbisches Leben in Südafrika. All diese Bücher haben mir literarisch neue Welten erschlossen, und das macht sie zu meinen persönlichen Schätzen (wobei die Liste unvollständig bleiben muss).

 

DH: Welches Buch hat sich am besten verkauft?

AK: Bezaubernderweise ein Roman über die erste große Liebe: Geschrieben für Dich von Sylvia Brownrigg (Übersetzung: Andrea Krug). Bezeichnenderweise gefolgt von Und dann kamst du – und ich liebte eine Frau von Sonja Schock einem Buch über bis dato heterosexuell lebende Frauen, das ihnen Mut macht, ihren lesbischen Gefühlen nachzugehen. Und siehe da: Ihnen fiel keinesweg der Himmel auf den Kopf …

 

2013 Lesung von Astrid Wenke: Lange Buchnacht Oranienstraße, Berlin ©cb berlin

DH: Welches Buch hättest du gerne gemacht? Das kann ein existierendes sein oder eines, das du zu einer bestimmten Zeit gerne gemacht hättest, was aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht ging.

AK: Wir haben uns sehr um die Rechte an Jeanette Wintersons Romanen bemüht, als diese vergriffen waren – leider vergeblich. Aber die Bücher sind nun wieder lieferbar, und das ist schön. Gern gemacht hätte ich auch den ersten Roman von Dorothy Allison, der mehrmals unter verschiedenen Titeln erschienen und nun wieder vergriffen ist. Vielleicht verfolge ich den Plan nun doch wieder … Vor längerer Zeit hatte ich die Idee, eine Anthologie zum Thema Lesben und Heimat herauszubringen, doch irgendwie fehlte mir bislang im Alltagsgeschäft die Muße, mich intensiv damit zu befassen und den Plan in die Tat umzusetzen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, und vielleicht treffe ich unverhofft eine Herausgeberin …

 

DH: Und von welchem Buch findest du, dass es endlich mal eine schreiben sollte? Worüber würdest du gerne lesen?

AK: Ich habe kein Buch vor Augen, das endlich mal eine schreiben sollte. Ich bin bei jeder neuen Lektüre erst mal einfach neugierig und lasse mich gern überraschen; ich versuche, frei von Erwartungen und offen zu sein – für eine oder mehrere fesselnde ProtagonistInnen, einen spannenden Plot, eine Perspektive, die mich in Bann zieht und mir eine neue Sichtweise, einen neuen Horizont eröffnet oder ein Themengebiet erschließt, und das Ganze dann sehr gern sprachlich ausgereift und literarisch ausgefeilt.

 

DH: Was würdest du dir für die Zukunft wünschen? Für euren Verlag? Für unabhängige Verlage insgesamt?

Auf in die Zukunft ©cb berlin

AK: Für unseren Verlag wünsche ich mir, dass Lesben und lesbische Literatur noch sichtbarer werden – und es auch bleiben. Insgesamt wünsche ich mir weiterhin eine vielfältige blühende Literaturlandschaft und ein breites Spektrum an unabhängigen Verlagen mit ambitionierten Programmen, die neugierig machen und Lesefreude wecken. Diesen Verlagen wünsche ich viele entdeckungsfreudige Leserinnen und Leser, ein gutes Auskommen und die Wertschätzung und Förderung, die sie verdienen. Gut dotierte Auszeichnungen wie der Deutsche Verlagspreis – wie wir und andere Independents ihn 2020 verliehen bekommen haben – tragen ein gutes Stück dazu bei.

 

DH: Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten!

 

Verlag Krug & Schadenberg

Copyright der Fotos (wenn nicht anders angegeben): Verlag Krug & Schadenberg

 

Das Jahresthema der BücherFrauen ist 2021 „Unabhängige Verlage“. Dazu wird es monatlich ein Interview mit einer Verlegerin eines Indie-Verlags geben:

Januar: Ulrike Helmer vom Ulrike Helmer Verlag

Februar: Britta Jürgs vom AvivA Verlag

März: Kristine Listau vom Verbrecher Verlag

April: Silke Weniger von der edition fünf

Autor: Doris Hermanns

Doris Hermanns lebt nach 25 Jahren als Antiquarin in Utrecht/Niederlande seit 2015 in Berlin, wo sie als Redakteurin, Autorin, Herausgeberin und Übersetzerin tätig ist. Seit 2000 ist sie in der Redaktion der Virginia Frauenbuchkritik, seit 2012 in der Redaktion des Online-Magazins AVIVA-Berlin. Zahlreiche Porträts von Frauen auf www.FemBio.org. Sie veröffentlichte u. a. die Biografie der Schriftstellerin und Tierbildhauerin Christa Winsloe sowie deren Feuilletons. 2021 gab sie den Roman "Christian Voß und die Sterne" von Hertha von Gebhardt heraus, an deren Biografie sie arbeitet. Von 2016 bis 2020 war sie Städtesprecherin der BücherFrauen in Berlin. BücherFrau des Jahres 2021.

3 Kommentare

  1. Ein weiteres tolles und sehr informatives Interview / Porträt in der Reihe „Verlegerinnen unabhängiger Verlage“! Sehr schön – und gerne weiter so! 🙂

  2. Diese Fragen und diese Antworten … Ein wunderbares Gespräch habt Ihr geführt, liebe Doris und liebe Andrea!
    Und falls ich mit meinem Blog etwas zur Werbung für die Bücher vom Verlag Krug & Scharenberg beitragen kann: jederzeit sehr gerne!
    Liebe Grüße, Evelyn

  3. Tolles Interview! Danke dafür!
    Besonders gefreut hat mich, dass endlich mal jemand die Romane von Claudia Breitsprecher erwähnt! Diese Autorin hat so eine „tolle Schreibe“, dass ich mich wirklich ernsthaft und schon lange frage, warum sie nicht bekannter ist! Sensibel herausgearbeitete Charaktere, fühl- fast mit den Händen greifbare Stimmungen und Umgebungen schafft sie dermaßen bildlich, dass ich bei jedem ihrer Romane von den ersten Seiten an, mich fesselnde Filme im Kopf hatte. Die Themen die sie bisher in Angriff genommen hat sind nicht nur interessant, sondern für alle gesellschaftlich/menschlich relevant. Ich hoffe, dass bald wieder etwas Neues von Frau Breitsprecher erscheint und wünsche diesen Büchern VIEL mehr (Verkaufs-)Erfolg!

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