24. November 2017
von Nina George
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Station 4.

Der Michigansee, Chicago, kurz nach sechs Uhr morgens. (© Nina George)
Chicago.
Ortszeit 05:58. Kurz nach Sonnenaufgang. Sieben Stunden hinter Europa. Der Sand wird gekämmt. Ich bin um 05:34, nach fünf Stunden Schlaf und einem halben Corona-Bier als Abendessen aus dem überbreiten Bett gekullert, geweckt von Licht und Sehnsucht nach echter Luft statt Aircondition. Am Strandweg Läufer, sie nicken sich grüßend zu, der Lake Michigan, größtes Süßwasserreservoir Amerikas, leuchtet hellblau und klar, Chicago, ich höre die Blues Brothers in meinem Kopf, Chicago, du bist wie New York, nur freundlicher, herzlicher, lichter. Sauberer, und du besitzt ein eigenes kleines Meer vor den Skyscrapern, dessen Horizont ich nicht sehen kann. Weiterlesen →