BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

2. Januar 2018
von Dr. Doreen Schröter
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#sichtbar: Christa Pöppelmann – Salonière des BücherFrauen-Salons in Berlin

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Doreen Schröter. Heute: Christa Pöppelmann – Salonière des BücherFrauen-Salons in Berlin

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14. Dezember 2017
von Stephanie Hanel
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Briefe aus Brooklyn (Teil 3)

Nachdem der Blick erst einmal dafür geschärft ist, begegnet mir Literatur auch im Alltag an allen möglichen Stellen: So sehe ich, dass die Schokolade in ein Liebesgedicht eingewickelt wurde und dass dem hier sehr beliebten Grüntee japanischer Art (schmeckt ein wenig modrig) ein Haiku auf der Plastikflasche beigegeben wurde. Haikus sind groß im Kurs. So werden mir in einem Park von einem hochgewachsenen älteren Schwarzen selbst geschriebene Haikus exzellent vorgetragen. Natürlich erwerbe ich die Schriftform und wir verabschieden uns beide zufrieden und würdevoll voneinander.

In ihren „Briefen aus Brooklyn“ berichtet Stephanie Hanel – unsere mit ihrer Familie nach New York umgezogene ehemalige Vorsitzende – in loser Folge über Entdeckungen rund ums Buch in ihrer neuen Heimat. Zuletzt mit Literatur und Kunst in der Metro. Diesmal findet sie Poesie unter freiem Himmel und entdeckt Buchhandlungen.

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5. Dezember 2017
von Dr. Gabriele Kalmbach
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Sichtbar: Annalena Weber

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Gabriele Kalmbach. Heute: Annalena Weber – ab 2018 als zweite Pressefrau aktiv im Einsatz für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BücherFrauen.

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30. November 2017
von Martha Wilhelm
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#lesbar im November – Weiblich, unabhängig, sichtbar

Im November haben wir uns getroffen, diskutiert, gewählt, gelernt – und gefeiert! Die diesjährige BücherFrauen-Jahrestagung in Hamburg stand unter dem Motto „Herausforderung Strukturwandel“ und hat über 100 Frauen aus ganz Deutschland zusammengebracht. Berichte zum vielseitigen Programm und zu den Neuwahlen finden sich u. a. im Börsenblatt und im Buchmarkt. Auch jenseits unserer Tagung gibt es einiges nachzulesen: enthusiastische Plädoyers für den unabhängigen Buchhandel, Diskussionen über die Zukunft von anspruchsvoller Literatur, Einblicke ins Übersetzerinnenbüro und, und, und. Bevor der Weihnachtsstress losgeht, gibt es hier noch mal die Gelegenheit, durchzuatmen und alles in Ruhe zu lesen: viel Spaß!

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28. November 2017
von Nina George
1 Kommentar

This is not Trump’s Land – Reisetagebuch von Nina George (8/8)

Station 7,5 und final stop.
Noch 6 Stunden bis zum Abflug San Francisco to Paris.

Tai Chi im Park (© Nina George)

06:40 Ortszeit, Tai-Chi im Park auf Nob Hill, zwanzig ältere Chinesen und Chinesinnen schieben Wolken und ziehen den Fuchs am Schwanz, am Horizont der California Street umschwebt der kalte Morgennebel die Bay Bridge.
Ich bin drei Stunden früher wach als erhofft und nutze die Gelegenheit, mit der Buchreport-Auslandskorrespondentin Anja Sieg zu telefonieren, Ortszeit 16:30 Ostfriesland: Was ist anders an den Lesetouren in den USA? Werden AutorInnen vom Publikum mehr geschätzt? Kann der Buchhandel in Deutschland sich etwas abschauen? Was hat mich beeindruckt?  Weiterlesen →

27. November 2017
von Nina George
1 Kommentar

This is not Trump’s Land – Reisetagebuch von Nina George (7/8)

Station 7 und 7,5.
San Francisco, Ortszeit 15:15, Danville, 30.6., Healdsburg 1.7.17

Das erste Mal Zeit für eine Stadtrundfahrt (© Nina George).

Congratulations zum Gesetz „Ehe für alle“, so begrüßt mich Media-Escort Deirdre als Erstes im doch eher kühlen Frisco. „Den härtesten Winter erlebte ich im Sommer von San Francisco“, sagte Mark Twain; der berühmte Nebel, der sich so dekorativ um die Golden Gate Bridge legt, ist oft eiskalt und schenkt unvorbereiteten Touristen einen erstklassigen Schnupfen. Weiterlesen →

26. November 2017
von Nina George
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This is not Trump’s Land – Reisetagebuch von Nina George (6/8)

Station 6 und 6,5.
Santaluz, CA, La Jolla/San Diego, Kalifornien, Ortszeit 23:01.

Zimmer mit Aussicht. „La Valencia“-Hotel, La Jolla, CA (© Nina George).

Ich liege auf dem Bett des rosenfarbenen „La Valencia“-Hotels, a room with a view. Sea Lions, Seehunde, bellen heiser, der Pazifik rollt und atmet, lange, sanfte Wellen, neun Stunden hinter europäischer Zeit, ich bin seit 20 Stunden wach, die Nacht ist schwarz und dünnhäutig. Weiterlesen →

25. November 2017
von Nina George
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This is not Trump’s Land – Reisetagebuch von Nina George (5/8)

Station 5.

Austin, Texas.
Ortszeit 07:33, Waiting Area Gate 3, Frontier Airline to San Diego.
Im Flughafen Motown-Musik. Relaxte Security.

Erinnerungstafel an die Bewegung der Sufragetten in Austin, Texas (© Nina George).

24 Grad, bereits um 05:15, als der Wecker La Mer säuselte, die Temperatur steigt halbstündlich an, 27 Grad um 06:30, still rising. Die Luft ist feucht, dick, wie durch ein nasses Handtuch zu atmen. Im Flugzeug wird später die Aircondition Kondensnebel versprühen, Disconebel, Smoke on the Water, und aktive Soldaten steigen wie immer vor allen anderen ein.

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24. November 2017
von Nina George
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This is not Trump’s Land – Reisetagebuch von Nina George (4/8)

Station 4.

Der Michigansee, Chicago, kurz nach sechs Uhr morgens. (© Nina George)

Chicago.
Ortszeit 05:58. Kurz nach Sonnenaufgang. Sieben Stunden hinter Europa. Der Sand wird gekämmt. Ich bin um 05:34, nach fünf Stunden Schlaf und einem halben Corona-Bier als Abendessen aus dem überbreiten Bett gekullert, geweckt von Licht und Sehnsucht nach echter Luft statt Aircondition. Am Strandweg Läufer, sie nicken sich grüßend zu, der Lake Michigan, größtes Süßwasserreservoir Amerikas, leuchtet hellblau und klar, Chicago, ich höre die Blues Brothers in meinem Kopf, Chicago, du bist wie New York, nur freundlicher, herzlicher, lichter. Sauberer, und du besitzt ein eigenes kleines Meer vor den Skyscrapern, dessen Horizont ich nicht sehen kann. Weiterlesen →