Am 9. und 10. September geht die FührungsFrauen-Akademie der BücherFrauen in die nächste Runde. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Status- und Präsenzverhalten in der Kommunikation sowie der Umgang mit Macht und Dominanz. Die Teilnehmerinnen lernen, kommunikative Hierarchien und stereotypisierte Verhaltenszuschreibungen zu erkennen und sie zu unterlaufen. Sie erleben in rhetorischen Übungen und Rollenspielen die Wirkung und Kraft ihrer eigenen Gesprächsführung und ihres persönlichen Auftretens — und entdecken ihre Führungskompetenzen.
Es wurde viel geboten in Heidelberg an diesem Wochenende des 24. und 25. Juni 2017 – vor allem in literarischen Angelegenheiten. Bereits am Mittwoch, dem 21. Juni hatten die Literaturtage im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz begonnen. Das Deutsch-Amerikanische Institut hatte eine Schreibwerkstatt für Drehbuchautoren im Programm. Und dann fand das 2. LiteraturCamp Heidelberg statt, von dem ich berichten möchte. Veranstaltungsort war wieder das Dezernat 16, auch bekannt als die Alte Feuerwache, das einen ganz besonderen Charme besitzt. Weiterlesen →
Dass Neuseeland eine Reise wert ist, hat sich in Deutschland herumgesprochen; dass auch die neuseeländische Verlagsbranche sehr Eigenständiges zu bieten hat, ist spätestens mit dem Gastlandauftritt 2012 auf der Frankfurter Buchmesse sichtbar geworden. Und nicht nur Katherine Mansfield, auch aktuelle Autorinnen – wie Dame Fiona Kidman mit ihrer wunderbaren Biografie der neuseeländischen Flugpionierin Jean Batton (ins Deutsche übersetzt von Barbara Weidle) – sind bei uns angekommen. Ein paar „buchaffine“ Impressionen von meinen letzten Reisen im Land der weißen Wolke … Viel Vergnügen! Weiterlesen →
4. Juli 2017
von Dr. Gabriele Kalmbach 6 Kommentare
Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Gabriele Kalmbach. Heute: Heidi Wendelstein – überregionale Pressefrau der Bücherfrauen. Weiterlesen →
Die Hälfte des Jahres 2017 ist schon rum – danke an alle, die hier auf dem Blog lesen, kommentieren und mitdiskutieren! Ohne Euch würde es uns hier bei Weitem nicht so viel Spaß machen. Spaß machen uns auch Nachrichten wie diese: Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood! Wir freuen uns sehr und gratulieren der Autorin herzlich. Neben all den schönen Porträts der Gewinnerin gab es im Juni auch noch viele andere interessante Beiträge zu lesen: über die Bedeutung von Bibliotheken im ländlichen Raum, die Stärken des Buchhandels und das Konzept von Bibliodiversität, aber auch über feministische Wissenschaftskritik und die Anfänge der Frauenbewegung. Wie immer gilt: Wenn Ihr spannende neue Online-Texte zu Branchen- oder feministischen Themen lest, lasst es uns wissen! Wir freuen uns immer über neue Leseempfehlungen. Jetzt aber erst mal viel Spaß mit den Lesetipps aus dem Juni!
„Mission for the Children“, so überschrieb Jella Lepman ihren Bericht über die 1948 auf Einladung der Rockefeller Foundation unternommene Werbe-Reise durch die USA zur ideellen, fachlichen und finanziellen Unterstützung einer geplanten internationalen Jugendbibliothek. „Mission“ kann in vielen Sprachen sowohl „Auftrag“ als auch „Sendung“, also ebenso Pflicht wie Vision bedeuten – und genau in diesem Doppelsinn verstand sie ihre Lebensaufgabe. Wer Jella Lepman folgt, dem erschließen sich in dieser doppelten Betrachtungsweise Zusammenhänge, die angesichts der politischen Lage besonders aktuell erscheinen.
Wiederentdeckungen sind wir inzwischen seit 20 Jahren von ihr gewohnt: In ihrem Verlag präsentiert Britta Jürgs immer wieder Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, die in Vergessenheit geraten sind. In diesem Monat stellt uns die ehemalige Vorsitzende der BücherFrauen und BücherFrau des Jahres 2011 einige ihrer Lieblingsautorinnen und -bücher vor.
„Schlampe, ich schneide dir den Kopf ab und vergewaltige deine Kehle!“
„Du verfickte Schriftsteller-Fotze, du bist Scheiße, deine Arbeit ist Scheiße, geh und mach ein paar Blowjobs!“
„Du willst bezahlt werden? Wozu? Versuch, dich in einem Flüchtlingslager zu verkaufen!“
Entschuldigen Sie, dass ich Sie mit solchen Auswürfen überfalle. Aber ganz genauso fühlt sich Online-Belästigung an: Sie öffnen Ihren E-Mail-, Ihren Twitter-, Ihren WordPress-Blog-Account und sehen einige neue und absolut unerwartete Kommentare oder Nachrichten. Dann: Bam! Ein Schlag ins Gesicht. Anonym – oft nicht mal das! – wird in einigen davon angekündigt, Sie zu verletzen, zu vergewaltigen, zu töten.
(Dieser Artikel von Nina George, Womens-Writers-Beauftragte des deutschen PEN, ist Teil der Länderreports zur Situation schreibender Frauen und wurde vom PEN-Zentrum Deutschland zum 49sten Internationalen PEN und PEN International Womens-Writers‘-Committee-Treffens in Bled, Slowenien am 10.5.2017 auf Englisch präsentiert. Er erschien am 18.5. bereits auf Englisch) —> Weiterlesen:Weiterlesen →
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