BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

13. Juli 2017
von Valeska Henze
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Kommunikation, Status und Macht – ein Interview mit Deborah Ruggieri

Am 9. und 10. September geht die FührungsFrauen-Akademie der BücherFrauen in die nächste Runde. Im Mittelpunkt des Seminars stehen Status- und Präsenzverhalten in der Kommunikation sowie der Umgang mit Macht und Dominanz. Die Teilnehmerinnen lernen, kommunikative Hierarchien und stereotypisierte Verhaltenszuschreibungen zu erkennen und sie zu unterlaufen. Sie erleben in rhetorischen Übungen und Rollenspielen die Wirkung und Kraft ihrer eigenen Gesprächsführung und ihres persönlichen Auftretens — und entdecken ihre Führungskompetenzen.

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12. Juli 2017
von Inka Bankwitz
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2. LiteraturCamp in Heidelberg vom 24. bis 25. Juni 2017

Es wurde viel geboten in Heidelberg an diesem Wochenende des 24. und 25. Juni 2017 – vor allem in literarischen Angelegenheiten. Bereits am Mittwoch, dem 21. Juni hatten die Literaturtage im Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz begonnen. Das Deutsch-Amerikanische Institut hatte eine Schreibwerkstatt für Drehbuchautoren im Programm. Und dann fand das 2. LiteraturCamp Heidelberg statt, von dem ich berichten möchte. Veranstaltungsort war wieder das Dezernat 16, auch bekannt als die Alte Feuerwache, das einen ganz besonderen Charme besitzt. Weiterlesen →

6. Juli 2017
von Veronika Licher
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Buchimpressionen Neuseeland

Dass Neuseeland eine Reise wert ist, hat sich in Deutschland herumgesprochen; dass auch die neuseeländische Verlagsbranche sehr Eigenständiges zu bieten hat, ist spätestens mit dem Gastlandauftritt 2012 auf der Frankfurter Buchmesse sichtbar geworden. Und nicht nur Katherine Mansfield, auch aktuelle Autorinnen – wie Dame Fiona Kidman mit ihrer wunderbaren Biografie der neuseeländischen Flugpionierin Jean Batton (ins Deutsche übersetzt von Barbara Weidle) – sind bei uns angekommen. Ein paar „buchaffine“ Impressionen von meinen letzten Reisen im Land der weißen Wolke … Viel Vergnügen! Weiterlesen →

29. Juni 2017
von Martha Wilhelm
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#lesbar im Juni – Von Bibliotheken und feministischer Wissenschaft

Die Hälfte des Jahres 2017 ist schon rum – danke an alle, die hier auf dem Blog lesen, kommentieren und mitdiskutieren! Ohne Euch würde es uns hier bei Weitem nicht so viel Spaß machen. Spaß machen uns auch Nachrichten wie diese: Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood! Wir freuen uns sehr und gratulieren der Autorin herzlich. Neben all den schönen Porträts der Gewinnerin gab es im Juni auch noch viele andere interessante Beiträge zu lesen: über die Bedeutung von Bibliotheken im ländlichen Raum, die Stärken des Buchhandels und das Konzept von Bibliodiversität, aber auch über feministische Wissenschaftskritik und die Anfänge der Frauenbewegung. Wie immer gilt: Wenn Ihr spannende neue Online-Texte zu Branchen- oder feministischen Themen lest, lasst es uns wissen! Wir freuen uns immer über neue Leseempfehlungen. Jetzt aber erst mal viel Spaß mit den Lesetipps aus dem Juni!

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Hier sieht man Jella Lepman auf einem schwarz-weiß Bild

27. Juni 2017
von Birgit Dankert
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„Mission for the children“: Jella Lepman (1891–1970)

„Mission for the Children“, so überschrieb Jella Lepman ihren Bericht über die 1948 auf Einladung der Rockefeller Foundation unternommene Werbe-Reise durch die USA zur ideellen, fachlichen und finanziellen Unterstützung einer geplanten internationalen Jugendbibliothek. „Mission“ kann in vielen Sprachen sowohl „Auftrag“ als auch „Sendung“, also ebenso Pflicht wie Vision bedeuten – und genau in diesem Doppelsinn verstand sie ihre Lebensaufgabe. Wer Jella Lepman folgt, dem erschließen sich in dieser doppelten Betrachtungsweise Zusammenhänge, die angesichts der politischen Lage besonders aktuell erscheinen.

Am 4. Mai 2017 wurde im Goethe-Institut Madrid die neue im Creotz-Verlag erschienene spanische Übersetzung der Lebenserinnerungen von Jella Lepman „Die Kinderbuchbrücke“ (1964) vorgestellt. Prof. Birgit Dankert übernahm auf Einladung des Goethe-Institutes die Einführung. Der Vortrag wird hier mit kleinen Änderungen wiedergegeben.

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22. Juni 2017
von Doris Hermanns
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Drei Autorinnen – drei Bücher: Britta Jürgs

Wiederentdeckungen sind wir inzwischen seit 20 Jahren von ihr gewohnt: In ihrem Verlag präsentiert Britta Jürgs immer wieder Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, die in Vergessenheit geraten sind. In diesem Monat stellt uns die ehemalige Vorsitzende der BücherFrauen und BücherFrau des Jahres 2011 einige ihrer Lieblingsautorinnen und -bücher vor.

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20. Juni 2017
von Nina George
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Nicht den Troll füttern. Hassrede im Netz gegen Autorinnen

* Triggerwarnung: enthält drastische Hasskommentare

„Schlampe, ich schneide dir den Kopf ab und vergewaltige deine Kehle!“

„Du verfickte Schriftsteller-Fotze, du bist Scheiße, deine Arbeit ist Scheiße, geh und mach ein paar Blowjobs!“

„Du willst bezahlt werden? Wozu? Versuch, dich in einem Flüchtlingslager zu verkaufen!“

Entschuldigen Sie, dass ich Sie mit solchen Auswürfen überfalle. Aber ganz genauso fühlt sich Online-Belästigung an: Sie öffnen Ihren E-Mail-, Ihren Twitter-, Ihren WordPress-Blog-Account und sehen einige neue und absolut unerwartete Kommentare oder Nachrichten. Dann: Bam! Ein Schlag ins Gesicht. Anonym – oft nicht mal das! – wird in einigen davon angekündigt, Sie zu verletzen, zu vergewaltigen, zu töten.

(Dieser Artikel von Nina George, Womens-Writers-Beauftragte des deutschen PEN, ist Teil der Länderreports zur Situation schreibender Frauen und wurde vom PEN-Zentrum Deutschland zum 49sten Internationalen PEN und PEN International Womens-Writers‘-Committee-Treffens in Bled, Slowenien am 10.5.2017 auf Englisch präsentiert. Er erschien am 18.5. bereits auf Englisch)  —> Weiterlesen: Weiterlesen →

15. Juni 2017
von Jana Stahl
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#2teBFonTour: Wie die BücherFrauen mich auf Touren bringen

Vierzehn BücherFrauen-Regionalgruppen sind über die Bundesrepublik verteilt: Berlin, Bielefeld, Bremen, Franken, Frankfurt a.M., Freiburg, Göttingen-Kassel, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn-Rhein-Ruhr, München, Münsterland, Rhein-Neckar und Stuttgart. Möglicherweise gibt es auch für Leipzig und Dresden schon bald wieder eine ganz offizielle BF-Anlaufstelle. Zu Beginn meiner Amtszeit als zweite Vorsitzende (auch sehr formell „Schriftführerin“ genannt) im November 2015 habe ich mir vorgenommen, möglichst in jeder BücherFrauen-Region einmal gewesen zu sein. Schnell war dafür auch ein Hashtag ausgedacht, der mich seitdem bei meinen Fahrten und in den sozialen Netzwerken begleitet: #2teBFonTour. Weiterlesen →

www.leseladen-kirchheim.de (Foto: Ellen Braun)

13. Juni 2017
von Ellen Braun
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Ist das Geschäftsmodell „Neukauf eines haptischen Buches“ zukunftsfähig?

Die BücherFrauen stellten sich mit der Podiumsdiskussion der „Herausforderung Strukturwandel – Bedrohung oder Chance für die Buchbranche? Wie wandeln sich Vertriebsstrukturen durch Selfpublishing, E-Books und verlagseigene Onlineshops?“. Die lebhafte Diskussion gleich zu Beginn der Leipziger Buchmesse war gut besucht – mit dem Jahresthema hatten wohl die BücherFrauen den Nerv der Branche getroffen.

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