BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

24. März 2015
von Christiane Engel-Haas
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Mentoring – quo vadis?

Mentoring-Programme haben sich an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtung längst etabliert, wo sie zumeist auf die Förderung und Begleitung von NachwuchswissenschaftlerInnen hinwirken. Auch Berufs- und Interessenverbände haben die Vorteile von Mentoring-Programmen zur Qualifizierung von Berufsein-, -um- oder -aufsteigern längst erkannt. Beispielhaft genannt seien hier – neben dem seit vielen Jahren etablierten Mentoring-Programm der Bücherfrauen:

Auch in Unternehmen setzt sich in den letzten Jahren Mentoring zunehmend  als Instrument der strategischen Personalentwicklung und der kollektiven Organisationsentwicklung durch. Neben informellen Mentoring-Beziehungen, die die Integration von (meist jüngeren) KollegInnen oder MitarbeiterInnen in das Unternehmen fokussieren, ist Mentoring u. a. als Cross-Mentoring (mit Teilnehmern aus verschiedenen Unternehmen/Betrieben), Peer-Mentoring oder unternehmensinternes professionelles Mentoring-Programm organisiert. In Hamburg gibt es inzwischen sogar eine Organisation, die professionelles Mentoring für junge Väter in Führungspositionen anbietet (MENtoring). Weiterlesen →

18. März 2015
von Martha Wilhelm
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Unterwegs im Twitter-Schwarm – Meine Erfahrungen auf der Leipziger Buchmesse

Der Kurznachrichtendienst Twitter ist mir nicht unbekannt. Privat nutze ich ihn schon seit sechs Jahren – als „Dark Twitter“, also mit einem geschützten Account, dessen Tweets nur die eigenen handverlesenen Follower lesen können. In dieser isolierten Blase kann man hervorragend Albernheiten, Frustrationen und Lästereien mit engen Freunden teilen. Mit der eigentlichen Vernetzungsmacht von Twitter hat das aber wenig zu tun. Genau die wollte ich aber mal erleben. Also habe ich mir pünktlich zur Leipziger Buchmesse einen zweiten, offenen Account eingerichtet und bin mit dem Hashtag #lbm15 in die stürmischen Twitter-Fluten gesprungen. Weiterlesen →

5. März 2015
von Martha Wilhelm
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Das Buch der Zukunft – Perspektiven auf der Social Media Week Hamburg

Wie werden wir in Zukunft lesen? Dieser spannungsreichen Frage war eine Panel-Diskussion im Rahmen der Social Media Week Hamburg gewidmet. Vier Experten und Expertinnen sprachen mit Sanja Stankovic von den Digital Media Women über ihre Visionen für das Buch der Zukunft und zeigten dabei vor allem eins: die Bandbreite der Diskussion. Weiterlesen →

3. März 2015
von Natalia Werdung
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sichtbar: Vera Seehausen – das Gesicht der Geschäftsstelle

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt die zweite Vorsitzende der BücherFrauen Natalia Werdung. Heute: Vera Seehausen – das Gesicht der BücherFrauen-Geschäftsstelle und vielseitig engagierte BücherFrau. Weiterlesen →

1. März 2015
von Nina George
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Ich liebe meinen Verleger. Aber brauche ich ihn noch?

Wie, du bist noch bei einem Verlag – warum machst du dich nicht selbst ganz groß? Selfpublishing heißt doch: mehr Freiheit, mehr Geld – oder doch eher: kleiner Markt, schlechter Ruf? Ein Für und Wider samt Liebeserklärung an Verlage. Mit einem Aber.

Ich liebe meinen Verleger. Doch, wirklich: Ich kenne ihn seit 1997, er hatte damals mehr Haare und ich weniger Gewicht. Ich war 24, Journalistin, und stolz, dass der Knaur-Verlag, der auch Simmel veröffentlichte, mich haben wollte. Ja, mich – nicht nur mein Buch. Ich wurde gewollt. Unbezahlbar.

Mit meinem Verleger verbinden mich 17 Jahre und 19 gemeinsame Titel. Er ist ein Schlitzohr und Weiterlesen →

28. Februar 2015
von Frauke Ehlers
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Eisbrecher Tour in Stuttgart

Als ich im Herbst 2014 las, dass die von Dorothee Werner initiierte Eisbrecher Tour in Stuttgart bei Holtzbrinck Station machen würde, wusste ich schon: Da will ich gerne hin.

Weil ich finde, dass Innovation, Start-up meets Buchbranche zu Holtzbrinck besonders gut passen. Hat sich doch Holtzbrinck schon früh durch seinen jetzigen Konzernlenker Stefan von Holtzbrinck (kurz SvH) mit dem digitalen Business beschäftigt. Und so ließ SvH es sich auch nicht nehmen die Veranstaltung am 12. Februar 2015 mit einem Grußwort zu eröffnen, dem man anmerkte, dass daraus viel eigene und Konzernerfahrung sprach.

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sichtbar, ein Logo von Stephanie Hanel, www.wegholz.de.

3. Februar 2015
von Nadja Mortensen
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sichtbar: Jana Stahl – überregionale Webkoordinatorin

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Nadja Mortensen, BücherFrau aus Hamburg. Heute: Jana Stahl – überregionale Webkoordinatorin.  Weiterlesen →

Holzschnitt von Tita do Rêgo Silva aus dem Buch „Kindheit“ zum Text von Peggy Parnass

22. Januar 2015
von Astrid Froese
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Buchdruckkunst in Hamburg

Liebste Bibliophilin, teure Freundin,

da Du ja immer alles ganz genau wissen willst, hier meine Eindrücke vom Buchkunst-Jubiläum in Hamburg. Das hast Du nun von Deiner Fragerei!

[dropcap]Z[/dropcap]um zehnten Mal hat das Museum der Arbeit an diesem Januar-Wochenende seine Tore geöffnet und herein spazierten – wir alle haben gejubelt, denn es war ein neuer Rekord für uns – über 2.400 Besucher. Ist das nicht großartig?! Weiterlesen →

12. Januar 2015
von Frauke Ehlers
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Replik auf Anne Betten „Mein Netzwerk- meine Mitte“

„Die meisten Frauen waren älter als ich und hatten schon lange ihre Mitte gefunden, die sie in ihrem erfolgreichen beruflichen Tun stärkte. Die Runde voll Powerfrauen schüchterte mich ein und ich fragte mich, ob ich hier mit meiner fehlenden Zielstrebigkeit richtig aufgehoben war.“

Das ist die Stelle aus Anne Bettens Blogbeitrag vom 23. Dezember 2014, die es mir in den Fingern kribbeln liess, eine Replik zu verfassen. Die Sozialisation bei den BücherFrauen scheint in vergleichbaren Phasen zu verlaufen – wenn es für die BücherFrauen gut läuft.     Weiterlesen →

9. Januar 2015
von Heike Carstensen
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Jessica Mitford: Hunnen und Rebellen. Meine Familie und das 20. Jahrhundert

Jessica Mitford wuchs mit fünf Geschwistern als Tochter eines englischen Peers auf, als Kind mehr oder weniger abgeschottet von der Umwelt. In ihren Lebenserinnerungen gibt sie uns Einblick in schrullige Familienrituale, vermittelt aber auch einen guten Eindruck des Lebensgefühls einer zwischen zwei Weltkriegen heranwachsenden Generation. Faschismus oder Kommunismus? Die politischen Entwicklungen des frühen 20. Jahrhunderts treiben einen Keil zwischen die Geschwister, ohne sie jedoch zu spalten.

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