BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

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6. Januar 2015
von Natalia Werdung
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sichtbar: Claudia Reinert – Webfrau in Stuttgart und Lektorin im Gmeiner-Verlag

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt die zweite Vorsitzende der BücherFrauen, Natalia Werdung. Heute: Claudia Reinert – Webfrau in Stuttgart und Lektorin im Gmeiner-Verlag. Weiterlesen →

23. Dezember 2014
von Anne Betten
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Mein Netzwerk – meine Mitte

Eröffnung der Jahrestagung in München 2014 (© Eva Hehemann)

Eröffnung der Jahrestagung in München 2014 (© Eva Hehemann)

Jedes Jahr wundere ich mich aufs Neue darüber, warum ich so euphorisiert und voll positiver Energie von der Jahrestagung der BücherFrauen nach Hause zurückkehre. „Es ist so toll mit Euch!“ könnte ich wie Nina George neulich beim Blog-Treffen jedes Mal ausrufen.

Und ihr könnt mir gratulieren: Ich habe es endlich verstanden. Mein Netzwerk stärkt und inspiriert mich. Jedes Jahr, jedes Mal aufs Neue. Weiterlesen →

12. Dezember 2014
von Heike Herrberg
1 Kommentar

Marge Piercy: Menschen im Krieg

Dieser packende Roman hinterlässt mehr Bilder im Kopf als jeder Hollywoodfilm. Marge Piercy verknüpft die Lebenswege von sechs Frauen und vier Männern zu einer Chronik, die 1939 beginnt und 1946 endet. Da ist zum Beispiel Jacqueline, die schicke junge Pariserin, die an der Sorbonne Philosophie studieren will. Doch dann kommen die Deutschen – und plötzlich soll sie keine Französin mehr sein. Sie schließt sich der Résistance an und schmuggelt jüdische Kinder über die Pyrenäen nach Spanien.

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9. Dezember 2014
von Lena Augustin
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Umfrage der Jungen Verlagsmenschen zum Thema Nachwuchsrechte

BücherFrauen rufen zur Teilnahme an Umfrage der JVM auf

Welche Hürden werden Berufseinsteigerinnen und -Einsteigern gestellt? Werden Volontärinnen und Volontäre ausgebildet oder leisten sie die Arbeit von Festangestellten? Gibt es Unterschiede bei Frauen und Männern? Die BücherFrauen setzen sich für mehr Transparenz und verbesserte Arbeitsbedingungen in der Buchbranche ein. Deswegen unterstützen wir die Initiative der Jungen Verlagsmenschen und veröffentlichen ihren Aufruf  zur Teilnahme an ihrer Umfrage, den ihr im Wortlaut von Lena Augustin im Folgenden lesen könnt.  Weiterlesen →

5. Dezember 2014
von Nina George
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Was ist Schreiben?

Es stört Ehen, irritiert Muggel, zieht nette Menschen im besten Fall nackt aus und lässt sie in der Not zu Säuferinnen werden. Es will nichts weniger als Ihr Leben und gibt Ihnen dafür ständige Zweifel und prekäres Einkommen zurück: Schreiben.

Zu den Deutschen Schreibtagen 2014 in Berlin-Wannsee hielt die internationale Bestsellerautorin und BücherFrau Nina George (41) vor 140 Teilnehmerinnen, Autoren und Autorinnen in Ausbildung, die Keynote mit dem Titel: „On Writing / Was ist Schreiben?“
Auf dem BücherFrauenBlog erscheinen erstmals Auszüge der Rede.

 „Was willst du werden? Schriftstellerin?! Herrje. So findest du doch nie einen Mann“, sagte meine Großmutter.

Und da sind wir schon bei der ersten Wahrheit dessen, was Schreiben ist: Schreiben ist, Weiterlesen →

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2. Dezember 2014
von Natalia Werdung
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sichtbar: Heike Weise – „Messefee“ und Regionalsprecherin Hamburg

Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt die zweite Vorsitzende der BücherFrauen Natalia Werdung. Heute: Heike Weise – „Messefee“ und Regionalsprecherin Hamburg. Weiterlesen →

Cover Codex Roboticus

24. November 2014
von Katja Marczinske
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Geheimnisvolles Bookup. Zu Gast bei Das Wilde Dutzend

Dear Ladies and Gentlemen. Heute entführe ich euch in die fabelhafte Welt der Bookups, Stories und Mysterien. Drei Handvoll erlauchter Bewunderer trafen sich letzte Woche zu einem denkwürdigen Erlebnis in den kruschelig-gemütlichen Räumen des Verlags Das wilde Dutzend. Mir fällt das Vergnügen zu, euch einen Blick durchs Schlüsselloch zu verschaffen. Kneift einfach ein Auge zu, zoomt euch heran … Und los geht’s. Weiterlesen →

21. November 2014
von Britta Jürgs
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Petra Hartlieb: Meine wundervolle Buchhandlung

„Wir haben eine Buchhandlung gekauft. In Wien. Wir haben eine Mail mit einer Zahl geschrieben, ein Gebot, einen Betrag, den wir gar nicht hatten, und nach einigen Wochen kam die Antwort: Sie haben eine Buchhandlung gekauft.“

Petra Hartlieb war Pressefrau in Wien und Hamburg und betreibt mit ihrem Mann seit 2004 eine – nein, mittlerweile zwei – wundervolle Buchhandlungen in Wien. Wie sie zur Inhaberin einer Buchhandlung wurde, ist wirklich eine tolle Geschichte, die sich nicht in fünf Sätzen zusammenfassen lässt. Am besten liest man ihr Buch „Meine wundervolle Buchhandlung“, das bei DuMont erschienen ist.

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Bildergalerie: Ein Stolperstein für Elise Dosenheimer

20. November 2014 von Jana Stahl | Keine Kommentare

Maja Linthe schrieb am Dienstag über die Verschleppung Elise Dosenheimers nach Gurs:

„Man hat ihr dieses Zimmer doppelt gestohlen, als gerade erst von ihr erkämpftes Recht einer Frau auf Privatbesitz und materielle Unabhängigkeit und als Überlebensraum einer deutschen Jüdin in ihrer Heimat. Eine Wiedergutmachung ist ausgeschlossen.“

Am Donnerstag wurde ein Stolperstein für die Germanistin und Frauenrechtlerin in Heidelberg verlegt. Die BücherFrauen Rhein-Neckar haben diese Patenschaft übernommen, um eine engagierte BücherFrau zu ehren. Hier nun einige Eindrücke.

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Elise Dosenheimer

18. November 2014
von Maja Linthe
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Ein Stolperstein für Elise Dosenheimer

Die am 22. November 1868 in Ungstein in der Pfalz geborene Frauenrechtlerin und Germanistin Dr. Elise Dosenheimer schrieb 1959, kurz vor ihrem Tod in New York an ihre Nichte:

„Was mich betrifft, so geht es mir nicht immer glänzend, trotz des Zimmers für mich allein. Man wandelt nicht ungestraft unter Palmen, wie ihr wisst, und man wandelt auch nicht ungestraft unter 90 Jahren. Tragik des Alters.“

Mir fallen die Zitate aus Virginia Woolfs „Ein Zimmer für sich allein“ und Goethes „Wahlverwandschaften“ auf, mit denen Elise Dosenheimer hier fast beiläufig die beiden schwersten Kämpfe ihres 90-jährigen Lebens benennt. Sie kämpfte für einen privaten und öffentlichen Raum für Frauen und sie kämpfte für und um ihr Leben in Deutschland während des Nationalsozialismus, floh schließlich in die USA, einen Ort in der Fremde, an dem sie, in Goethes Worten, nicht ungestraft unter Palmen wandelte, weil sie durch ihre Flucht zu einem anderen Menschen geworden war. Weiterlesen →