Dieser packende Roman hinterlässt mehr Bilder im Kopf als jeder Hollywoodfilm. Marge Piercy verknüpft die Lebenswege von sechs Frauen und vier Männern zu einer Chronik, die 1939 beginnt und 1946 endet. Da ist zum Beispiel Jacqueline, die schicke junge Pariserin, die an der Sorbonne Philosophie studieren will. Doch dann kommen die Deutschen – und plötzlich soll sie keine Französin mehr sein. Sie schließt sich der Résistance an und schmuggelt jüdische Kinder über die Pyrenäen nach Spanien.
12. Dezember 2014
von Heike Herrberg
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