BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

25. Juni 2014
von Katja Marczinske
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Ich habe einen Traum! Wie die Buchbranche ticken sollte

Die erste deutsche Electric Book Fair war für mich ein guter Tag. Denn ich traf eine riesige Menge kompetenter, kluger und faszinierender Freunde, Freundinnen und KollegInnen aus der Buchbranche. Die erste deutsche Electric Book Fair war für mich kein guter Tag. Denn ich hatte eine innovative Messe erwartet, doch die Veranstaltung  hob sich nicht von anderen Konferenzen ähnlicher Art ab und strahlte in beinahe allen Talkrunden die ewige Rat- und Mutlosigkeit der Buchbranche aus. Von kreativer Energie kaum eine Spur. Weiterlesen →

5. Juni 2014
von Britta Jürgs
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Was tun mit alten Büchern?

Als diejenigen, die Bücher schreiben, vermitteln, lektorieren, gestalten, verlegen und verkaufen, lieben wir natürlich Bücher. Ja – und klar, wir lesen sie auch, nicht nur die, mit denen wir beruflich zu tun haben. Und wenn wir zu denen gehören, die Bücher besonders in gedruckter Form schätzen, bekommen wir früher oder später ein Problem: Wir haben zu viele davon. Was tun? Weiterlesen →

30. Mai 2014
von Verena Rabe
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Ein Raum fürs Schreiben in Freiheit und Partnerschaft

Im Writers‘ Room e. V. braucht niemand spektakuläres Raumdesign. Alle, die dort in einer ehemaligen Dosenfabrik in Hamburg-Bahrenfeld unterm Dach arbeiten, gehen täglich in ihren inneren Welten spazieren und haben ihre Kreativität ins Zentrum ihres beruflichen Schaffens erhoben. Sie sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller jeglicher Couleur und schreiben seit 1995 in einer 200-Quadratmeter-Atelierwohnung Seite an Seite. Die Tasten klacken, Weiterlesen →

27. Mai 2014
von Valeska Henze
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„Lasst die Feministinnen hinein!“

Fast unbemerkt von der breiten europäischen Öffentlichkeit gab es bei den Wahlen zum EU-Parlament eine Weltpremiere: Zum ersten Mal ist eine Partei in ein Parlament gewählt worden, die sich ganz den feministischen Themen verschrieben hat. So erklärt es Gudrun Schyman, Vorsitzende der schwedischen Feministischen Initiative (FI), die nun mit einem Sitz im EU-Parlament vertreten ist:

„Ich glaube, dass wir die ganze Welt inspirieren können. Die Fragen, die wir stellen – Gleichberechtigung und Respekt für die Menschenrechte – spielen in allen Ländern eine Rolle. Ich glaube, dass sich sehr viele Feministen durch unseren Erfolg gestärkt fühlen.“ (Svenska Dagbladet Online, 26.5.14)

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23. Mai 2014
von Katja Marczinske
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Digital Media Women auf der re:publica 2014

Drei Tage re:publica 2014 – drei Tage im Flow. 5999 andere BesucherInnen schwärmen mit mir durch die loftigen Hallen der STATION-Berlin in Kreuzberg. Die Stimmung ist relaxt, ich vergesse die Welt da draußen, tauche ab ins Digitale und verfange mich in der Netzgemeinde. Klebe am Smartphone, tagge & twittere gegen das Schwallen & Slammen im Netz an. Strande mal an diesem, mal an jenem Podium. Weiterlesen →

19. Mai 2014
von Nina George
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Worte können tödlich sein

Weltweit wurden im Jahr 2013 dreiunddreißig Autoren und Autorinnen ermordet, über neunhundert sind in Haft – laut offiziellen Statistiken. Die Wahrheit dürfte grausamer aussehen. Während der am 18. Mai 2014 zu Ende gegangenen PEN-Jahrestagung in Schwäbisch Hall sprach auch die verfolgte Journalistin Ana Lilia Pérez über die massive Bedrohung von Schriftstellerinnen in Mexiko. 

„Ich danke dem PEN-Zentrum Deutschland, dass ich das erste Mal seit sechs Jahren ohne schusssichere Weste das Haus verlassen darf, dass ich schlafen kann ohne Angst zu haben, nicht mehr aufzuwachen, und dass ich hier nun in einem Land bin, in dem die Presse und die Schriftsteller ihre Regierung kritisieren.“ Weiterlesen →

14. Mai 2014
von Nina George
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81. Gedenktag der Bücherverbrennungen in Deutschland

Bericht von den Gedenkveranstaltungen in Hamburg

Im Rahmen des 6. Klotzfestes (Engagement für ein Deserteursdenkmal) trugen Autorinnen der GEDOK, der BücherFrauen und des P.E.N. zur Erinnerung an den 81. Jahrestag der Bücherverbrennungen 1933 Texte verbotener Autorinnen und Autoren vor. Moderation und Einführung: Nina George, BücherFrau, GEDOK- und P.E.N-Mitglied.

Die Aktion – auszugsweise – im Wortlaut:

„Ich sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen und hörte die schmalzigen Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners. Begräbniswetter hing über der Stadt. Der Kopf einer zerschlagenen Büste Magnus Hirschfelds stak auf einer langen Stange, die hin und her schwankte. Es war widerlich.“ // Erich Kästner.

Vor 81 Jahren, am 10. Mai 1933 brannten in 21 deutschen Universitätsstädten Scheiterhaufen. Bis zum 9. Oktober brannten 56 Bücher-Schaffotts im ganzen Land; in Hamburg sogar fünfmal. In einer konzertierten, sorgsam vorbereiteten Massenaktion wurde das Projekt „Aktion wider dem undeutschen Geist“ vom Büro Goebbels, unterstützt von Studenten, Professoren und Bibliothekaren, Zug um Zug umgesetzt. Weiterlesen →