Weltweit wurden im Jahr 2013 dreiunddreißig Autoren und Autorinnen ermordet, über neunhundert sind in Haft – laut offiziellen Statistiken. Die Wahrheit dürfte grausamer aussehen. Während der am 18. Mai 2014 zu Ende gegangenen PEN-Jahrestagung in Schwäbisch Hall sprach auch die verfolgte Journalistin Ana Lilia Pérez über die massive Bedrohung von Schriftstellerinnen in Mexiko.
„Ich danke dem PEN-Zentrum Deutschland, dass ich das erste Mal seit sechs Jahren ohne schusssichere Weste das Haus verlassen darf, dass ich schlafen kann ohne Angst zu haben, nicht mehr aufzuwachen, und dass ich hier nun in einem Land bin, in dem die Presse und die Schriftsteller ihre Regierung kritisieren.“ Weiterlesen →








