BücherFrauen

Ein Beitrag zur Debattenkultur in der Buchbranche

Das Bild zeigt ganz viele bunte Hashtag-Symbole.

2. November 2018
von Rabea Güttler
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Drei Hashtags, um euch kennenzulernen

Der November hat sich angeschlichen und in zwei Wochen sind wir bereits im Basecamp Bonn. Neben der neuen Location probieren wir in diesem Jahr noch etwas Neues aus: Die Jahrestagung wird als Barcamp gestaltet und zum ersten Mal auch für Interessentinnen von außerhalb unserer eigenen Reihen geöffnet.

Außerdem hat bei der Begrüßung am Samstag jede Teilnehmerin die Möglichkeit, sich vorzustellen. (Natürlich ist die Teilnahme an der Vorstellungsrunde freiwillig. Wer nicht möchte, kann das Mikro einfach weiterreichen.)

Um die Runde bei der Menge an Teilnehmerinnen nicht ausarten zu lassen und um euch einen Rahmen zu geben, haben wir vom Orga-Team entschieden, dem Beispiel von anderen Barcamps zu folgen und euch zu bitten, euch im Vorfeld drei sogenannte Hashtags zu überlegen, mit denen ihr euch (neben eurem Namen, eurem Beruf und eurer Heimatstadt) vorstellen wollt.

Der Begriff mag nicht jeder geläufig sein, daher wollen wir ihn und das Prinzip hier schon einmal erklären. (Natürlich könnt ihr uns auch gerne noch mal per Mail kontaktieren, unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen oder direkt vor Ort fragen, sollten noch Unklarheiten bestehen.) Weiterlesen →

In einem blauen, runden Kreis sitzen drei Vogel zusammen, die sich zu unterhalten scheinen. Schönes Symbolbild für ein Event.

30. Oktober 2018
von Jana Stahl
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Mit der App durchs #bfcamp18 navigieren

Wir werden beim #bfcamp18 nicht nur das Barcamp-Format für BücherFrauen ausprobieren. Ihr werdet in Bonn auch zum ersten Mal die Möglichkeit haben, alle wichtigen Infos zu Programm und Sessionplan mobil auf Euren Smartphones abzurufen. Wir verwenden dafür eine Event-App, die auch schon bei anderen Barcamps erfolgreich im Einsatz war: LineUpr Weiterlesen →

25. Oktober 2018
von Martha Wilhelm
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#lesbar im Oktober – Von #frauenzählen bis Lesen ohne Ausreden

Jedes Jahr ist nach der Frankfurter Buchmesse die Versuchung groß, die wund gelaufenen Füße hochzulegen und sich den Rest des Monats eine Pause zu gönnen. Aber gerade zu dieser Zeit erscheinen so viele spannende Artikel zur Buchbranche wie nie, und die wollen wir euch nicht vorenthalten. Hier also unsere Auswahl für den Oktober: natürlich mit dem tollen Projekt #frauenzählen, aber auch mit Artikeln über das Übersetzen aus dem Georgischen, über die Schwierigkeiten, als nicht deutschstämmige*r Autor*in im deutschen Literaturbetrieb Erfolg zu haben, mit einem Plädoyer für Lesen ohne Ausreden und einem Essay von Ursula K. Le Guin. Und nicht zu vergessen: auch von uns noch mal herzlichen Glückwunsch an die BücherFrau des Jahres, Susanne Martin (auch zu empfehlen: ihre Dankesrede)! Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!

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9. Oktober 2018
von Doris Hermanns
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Drei Autorinnen – drei Bücher: Martha Wilhelm

Auch wenn dieser Blog-Beitrag zur Frankfurter Buchmesse erscheint, auf der wieder unzählige neue Bücher vorgestellt werden, so lohnt sich ein Blick auf die Auswahl von Martha Wilhelm, die zwei Jahre lang Städtesprecherin der BücherFrauen in Hamburg war, doch sehr. Denn anders als in Frankfurt, wo im vorigen Jahr 70 % der vorgestellten Titel von Männern verfasst waren, sind es hier auf dem Blog wie immer 100 % Autorinnen.

 

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Das Logo zeigt zwei Worte: Frauen zählen mit einer Raute in den Farben Lila und schwarz.

7. Oktober 2018
von Valeska Henze
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#frauenzählen – Pilotstudie zur Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb

Die Wirklichkeit hat viele Gesichter, doch im Kern entsteht sie in unseren Köpfen und gelangt von dort in unser Leben, wenn wir beispielsweise handeln, demonstrieren, wählen, reden und schreiben. In den letzten Jahren haben wir bereits viel über eine Wirklichkeit in Kunst und Kultur erfahren, in der Aufmerksamkeit, Präsenz, Geld, Anerkennung und Macht ungerecht zwischen den Geschlechtern verteilt sind – beispielsweise in der Studie „Frauen in Kultur und Medien“ des Detuschen Kulturrats und in der Studie zu Geschlechterdarstellungen in Film und Fernsehen der MaLisa Stiftung. Daraufhin sind verschiedenste Initiativen entstanden, um die Situation zu verändern, wie zuletzt eine unabhängige Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt. Auch in der Buchbranche haben sich verschiedene Verbände und Netzwerke zusammengeschlossen, um die Arbeit von Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Runden Tisch zu Frauen in Kultur und Medien zu unterstützen. Das damals gegründete Kompetenzteam Buch und die daraus hervorgegangene verbandsübergreifende AG Diversität hat konstruktive Vorschläge formuliert und Ideen gesammelt und nun mit Unterstützung von Prof. Elizabeth Prommer und dem Institut für Medienforschung der Universität Rostock eine Pilotstudie zur Sichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb vorgelegt. Diese Zahlen zeigen eine weitere Facette der Wirklichkeit, in der Autorinnen weniger Aufmerksamkeit bekommen als ihre männliche Kollegen und Intellektualität und künstlerisches Schaffen von Frauen weniger sichtbar bleiben.

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27. September 2018
von Martha Wilhelm
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#lesbar im September – Von Übersetzungskritik bis Vielfalt im Buchhandel

Der Herbst ist da und mit ihm lauschige Abende im Lesesessel. Während die Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse steigt, sorgt das Netz dafür, dass uns bis dahin nicht der Lesestoff ausgeht. Unsere Empfehlung: einfach mal unter dem Hashtag #vielfaltdurchlesen die sozialen Medien durchstöbern und sich von „der buntesten Literaturliste Deutschlands“ inspirieren lassen – eine schöne Aktion vom binooki-Verlag. Weitere bunte Lesetipps gibt es natürlich wie immer auch hier bei uns. In diesem Monat empfehlen wir eine spannende Diskussion über Übersetzungskritik, einen Bericht über den Start des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, einen Beitrag zu den Hintergründen der Aktion #lesemittwoch und eine Stellungnahme zur (Nicht-)Platzierung populistischer Bücher im Buchhandel. Viel Spaß beim Lesen!

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14. September 2018
von Nadine Wedel
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Georgien – ein unliterarischer Reisebericht

In diesem Jahr ist Georgien Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Zeit, sich mit dem Land zwischen Orient und Okzident einmal genauer zu befassen und es in den Fokus zu rücken. Denn wer genau kann schon die geografische Lage von Georgien aus dem Stegreif benennen oder hat sich schon mal gefragt, ob man in diesem Land Urlaub machen kann? Weiterlesen →

11. September 2018
von Doris Hermanns
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Drei Autorinnen – drei Bücher: Gertrud Lehnert

Heute stellt uns Gertrud Lehnert, die als Freiberuflerin um die Jahrhundertwende Vorsitzende der Bücherfrauen war, ihre Favoritinnen vor. Ihre Lesetipps führen uns wieder in verschiedene Länder und Zeiten, gemeinsam haben sie, dass sie alle ursprünglich auf Englisch geschrieben wurden. Weiterlesen →

Das Bild zeigt Birgit Dankert (links) und Jana Stahl (rechts) im Gespräch.

31. August 2018
von Jana Stahl
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„Des Lebens ganze Fülle“: Prof. Birgit Dankert über 50 Jahre 68er

Es ist des Lebens ganze Fülle, die Birgit Dankert als 24-jährige Studentin 1968 in Tübingen erlebt. Sie steht kurz vor dem Abschluss ihres Studiums, wird Teil der Studentenbewegung, diskutiert mit und bringt sich ein. Auch weil der Vater, einst überzeugter Nazi und desillusioniert aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt, ihr das Lebensmotto „Du bist mitverantwortlich“ auf den Lebensweg mitgibt. So wundert es nicht, dass sich Birgit Dankert schon früh engagiert, im Konfirmandenkreis, als Klassen- und Schulsprecherin. Aber das ist erst der Anfang.

In einem ausführlichen Video-Interview berichtet die heute 74-Jährige über das Jahr 1968, aber auch über die Zeit davor und danach. Was bleibt von 1968? Diese und andere Fragen stellte Jana Stahl, die Aufnahmeleitung hatte Rabea Güttler. Die HAW Hamburg, Fakultät Design, Medien, Informationen ermöglichte die Aufzeichnung des Gesprächs auf dem Campus Finkenau. Weiterlesen →

29. August 2018
von Martha Wilhelm
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#lesbar im August – Präraffaelitische Girls, Fanfiction und #DieKanon

Während andere über ein Sommerloch klagen, finden wir in der Buchbranche immer genug Interessantes zu bereden und zu diskutieren. Im August wurden die Gewinner des zum vierten Mal vergebenen Deutschen Buchhandlungspreises bekannt gegeben – 118 Buchhandlungen in ganz Deutschland, die sich besonders um den Erhalt der literarischen und kulturellen Vielfalt bemühen. Wir gratulieren herzlich! Noch bis zum 31. August könnt ihr außerdem Buchblogs für den BuchBlog-Award nominieren (mehr Infos auch hier auf unserem Blog). Ebenso vielfältig wie die nominierten Blogs sind unsere Leseempfehlungen für diesen Monat. Sie beinhalten einen weiblichen Bildungskanon, den Aufruf für mehr Leseförderung an Grundschulen und einen tiefergehenden Einblick in die (weiblich geprägte) Welt der Fanfiction. Und erstmalig empfehlen wir euch einen Twitter-Account, der uns Tag für Tag mit seinen Posts überzeugt hat. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

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