„Für Snapchat bin ich zu alt.“ Ich habe diesen Satz selbst einmal gesagt und bekomme ihn oft zu hören, wenn ich mit anderen in meinem Alter (35+) und darüber hinaus über Snapchat spreche. Was Snapchat genau ist, was es kann und warum jetzt sogar die BücherFrauen einen Account haben, darüber schreibe ich hier. Weiterlesen →
Autorinnen werden seltener in (hoch)literarischen Verlagen veröffentlicht, erhalten weniger renommierte Preise und Rezensionen in meinungsbildenden Feuilletons und weniger Geld. Auch in der produzierenden Buchbranche sind Frauen selten in Leitungspositionen zu finden oder erhalten geringere Honorare. Der „Runde Tisch zu Frauen in Kultur und Medien“, initiiert von der Kulturstaatsministerin Monika Grütters, soll Lösungen und Gesetzesvorschläge entwickeln. Ein Kompetenzteam der BücherFrauen ist mit dabei.
Auf dem Blog der BücherFrauen stellt Nina George in der folgenden dreiteiligen Blogpostserie die wesentlichen Leitfragen und Lösungsideen vor. Teil eins: die Studie des Deutschen Kulturrats zu Frauen in Kultur und Medien, der Runde Tisch der Staatsministerin Monika Grütters und Frauen in Führungspositionen.Weiterlesen →
2017 ist gerade mal einen Monat alt, aber in der Welt und in der Branche rumort es schon gewaltig. Neue Kraft hat uns der Women’s March am 21. Januar gegeben, bei dem Frauen weltweit für Frauen- und Menschenrechte auf die Straßen gegangen sind. Inspirierende Bilder dazu hat die New York Times zusammengestellt. Für Autorinnen und Autoren in diesem Monat besonders wichtig ist die Aufstellung der wichtigsten Fakten zur VG-Wort-Rückzahlung von Nina George. Außerdem empfehlen wir ein Plädoyer für „Problembücher“, den Erfahrungsbericht einer Journalistin über den Hass in ihrem Arbeitsalltag und einen Artikel über sogenannte TweetUps. Mit dabei: ein Liebesbrief an alle Frauen, die gegen Ungerechtigkeiten in der Welt kämpfen, egal auf welche Art. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Nadja Mortensen, Regionalsprecherin der Hamburger BücherFrauen. Heute: Ines Heinrich – Vorstand Finanzen. Weiterlesen →
Letzten Monat waren wir noch ganz im Freudentaumel nach unserer Jahrestagung in Berlin, nun geht der Dezember eher in gedämpfter Stimmung zu Ende. Das hält uns aber nicht davon ab, Euch wieder einige Lesetipps für die letzten Tage des Jahres mitzugeben. Mit dabei sind großartige Frauen wie Nina George und Luise F. Pusch, die uns immer wieder motivieren, Ungerechtigkeit zu bekämpfen und unsere Kraft für Themen einzusetzen, die uns wichtig sind. Außerdem lesenswert fanden wir Beiträge zu Risiken des Selfpublishings und neuen Geschäftsmodellen für BloggerInnen. Und generell zu empfehlen ist die Jahresbilanz 2016 auf boersenblatt.net, in deren Rahmen viele interessante Akteurinnen und Akteure der Branche auf das vergangene Jahr zurückblicken. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und einen guten Start ins neue Jahr!
Vor fast zwei Jahren schrieb Anne Betten im Blog darüber, warum die BücherFrauen „ihr“ Netzwerk sind und wie es sie immer wieder aufs Neue motiviert und inspiriert. Auf der Rückfahrt von der diesjährigen Jahrestagung in Berlin gingen mir ähnliche Gedanken durch den Kopf. Ich liebe unsere jährlichen Treffen vor allem, weil dabei so viele verschiedene Frauen zusammenkommen und sich austauschen. Hier wird die Vielseitigkeit unseres Netzwerks so sichtbar wie sonst nie.
Nachdem #lesbar im Oktober aufgrund der Buchmesse leider ausfallen musste, sind wir in diesem Monat wieder da mit Lesetipps für lange dunkle Abende! Der November ist für uns BücherFrauen immer ein ganz besonderer Monat, da wir uns dann zu unserer Jahrestagung versammeln – dieses Jahr in Berlin. Es gäbe viel Interessantes davon zu berichten, aber als #lesbar empfehlen wir auf jeden Fall den Impulsvortrag von BücherFrau und Verlegerin Britta Jürgs zum Jahresthema „Lesekultur 2030“. Eine weitere absolut lesenswerte Rede ist – als Nachtrag aus dem Oktober – die von Carolin Emcke zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Außerdem mit dabei: Beiträge zur Feminismusdebatte in Deutschland, ein Plädoyer der Schriftstellerin Nina George gegen E-Book-Flatrates und ein Interview mit der Schriftstellerin Zoë Beck über übersetzte Autorinnen. Viel Spaß beim Lesen!
An einem sonnigen herbstlichen Sonntagmorgen, Berlin war noch tief verschlafen, der Verkehr fast erlahmt und das Leben pulsierte nicht wie zu anderen Tagesstunden, machte ich mich auf dem Weg zum Museum Neukölln im Gutshof Britz. Dieser Ort ist, kurz gesagt, ein kleines Juwel. Auf dem Gutshof, neben dem Museum Neukölln, befinden sich eine Reihe kultureller und kulinarischer Einrichtungen. Jeden Sommer gibt es hier ein umfangreiches Konzertprogramm. An diesem Sonntag bin ich auf dem Weg zu Prof. Dr. Aleida Assmann, die aus dem fernen Konstanz anreiste, um ihrem Vortrag „Lesen als Erfahrung“ zu halten.
Letztes Jahr war ich auf einer hochkarätig besetzten Veranstaltung im Felleshus der Nordischen Botschaften, bei der sich unter anderem Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Jutta Allmendinger und die schwedische Finanzministerin Magdalena Andersson über gleiche bzw. ungleiche Arbeits- und Karrierebedingungen von Frauen in Schweden und Deutschland austauschten. Es war eine sehr interessante Veranstaltung, auf der ich zum Beispiel erfuhr, dass Gelder im schwedischen Finanzministerium nach dem Prinzip des ‚gender budgeting‘ verteilt werden oder dass die Abschaffung des Ehegattensplitting in Schweden ein entscheidender Schritt für eine größere/bessere Gleichstellung der Frauen war. Den größten und bleibenden Eindruck hinterließ bei mir aber ein schwedischer Unternehmer: Sven Hagströmer, der von der Arbeit seiner AllBright Stiftung erzählte. Er hatte die Stiftung 2011 gegründet, um sich für einen höheren Anteil von Frauen in Führungspositionen einzusetzen. Die Stiftung schaut sich jedes Jahr die Führungsetagen schwedischer Unternehmen an und sortiert sie dann in schwarze, graue und weiße Listen. Auf der weißen Liste landen alle, die 40 Prozent ihrer Unternehmensspitzen mit Frauen besetzt haben. Auf der schwarzen Liste landen diejenigen Unternehmen, die keine einzige Frau in der Geschäftsführung haben. Sie erhalten einen schwarzen Brief und werden öffentlichkeitswirksam bloßgestellt. DieAllBright Stiftung setzt gezielt auf „Naming and Shaming“ der Unternehmen und betreibt intensive Öffentlichkeitsarbeit für gendergerecht besetzte Führungsetagen. Weiterlesen →
Vorhang auf und Bühne frei für engagierte Frauen. Ehrenamt und Engagement bekommen in dieser Blog-Interviewreihe ein Gesicht. Die Fragen stellt Nadja Mortensen, Regionalsprecherin der Hamburger BücherFrauen. Heute: Yvonne de Andrés – Beirätin der BücherFrauen & Pressefrau der Regionalgruppe Berlin. Weiterlesen →
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