Seit Jahrzehnten setzen sich Frauen dafür ein, dass ihre Interessen nicht nur wahrgenommen, sondern auch ernst genommen werden, dass ihre Bedürfnisse sichtbar werden, ebenso wie das, was Frauen im Laufe der Jahrtausende geleistet haben. Und dass sie auch sprachlich sichtbar werden. So wurden Formulierungen in Ausweisen geändert, waren sie endlich grammatikalisch korrekt „Inhaberinnen“. Sprachlich unsinnige Formulierungen, wie dass die Menstruation bei „jedem“ gleich sei, geändert. Langsam, sehr langsam wurden Frauen etwas sichtbarer in der Sprache, wie auch in der Gesellschaft.
25. März 2017
von Doris Hermanns
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