29. Juni 2016
von Anke Strunz
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Vom 10. bis 12. Juni 2016 fand das 13. Wolfenbütteler Gespräch statt, die berühmte Jahrestagung der Literaturübersetzer_innen. In diesem Jahr bin ich zum ersten Mal dorthin gefahren und war sehr gespannt auf die vielgepriesene Atmosphäre und den beglückenden Austausch, von dem ich schon so viel gehört hatte. Um es kurz zu machen, alles ist wahr, nichts übertrieben oder erlogen.
»Übersetzer_innen müssen übersetzen können.«
Dieses Zitat des 1. Vorsitzenden, Hinrich Schmidt-Henkel, bezieht sich nicht nur auf die nötige Kompetenz, um diesen Beruf auszuüben, sondern auch auf die finanziellen Rahmenbedingungen. Dass die Honorierung von Übersetzungen nicht gerade üppig, Vertragsanpassungen äußerst schwierig und Stipendien, Preise und Förderungen unabdingbar sind, ist bekannt. Was die knappen Einkünfte allerdings für die Verbandsarbeit bedeuten, machten die Vorschläge zur Neuordnung des Ehrenamtes und die Überlegungen bezüglich einer Beitragserhöhung deutlich. Wer sich engagiert, sollte keine finanziellen Einbußen haben. Ein Thema, das sicherlich nicht nur diesen Verband immer wieder beschäftigen wird. Weiterlesen →